Warum ich Blogs lese – Good Morning Burma
Wie ich eben bei Robert las, hat der Startupblogger Blogs aufgelistet, die live und abseits der herkömmlichen Medienwege über den aktuellen Konflikt in Myanmar/Burma informieren. Ich erlaube mir, es dem Schorleblog, Simon Columbus sowie den Odenwald-Geschichten gleichzutun und die Liste als Beispiel für die Möglichkeiten des Mediums auch hier zu veröffentlichen:
http://www.ko-htike.blogspot.com (u.a. englischsprachig)
http://seinkhalote.blogspot.com
http://mr-jade.blogspot.com
http://www.burmagateway.org (englischsprachig)
http://www.mizzima.com (englischsprachig)
http://www.irrawaddy.org/protests/BurmaProtests.php#25-13 (englischsprachig)
http://reporterdairy.blogspot.com
Übrigens hat sich gerade Spiegel Online mit den Burma-Bloggern beschäftigt und schreibt:
“Als die Machthaber 1988 rund 3000 Oppositionelle ermordeten, wurde das von der Weltöffentlichkeit praktisch nicht registriert. Jetzt werden die Massenproteste der Mönche genau verfolgt. Ermöglicht wird dies durch die Arbeit Hunderter Blogger, die ihre Eindrücke schildern – und so ihr eigenes Lebens aufs Spiel setzen. In kaum einem anderen Land wird das Internet so intensiv kontrolliert wie in Burma. Wer einen Computer betreibt und nicht den staatlichen Internet-Anbieter benutzt, dem droht eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren. Die Anbieter kostenloser E-Mail-Adressen werden blockiert.”
Beim schweizerischen Lupe-Blog findet sich zudem ein Unterstützungsposting mit 23 Bildern und verweist auf einen Aufruf bei inthechaos.de.

Vielleicht soll die intensive Berichterstattung über Mönchsproteste gegen eine Militärdiktatur darüber hinwegtäuschen, daß es auch bei uns Einschränkungen der Meinungsfreiheit gibt. Natürlich weit geringere als in Burma, schließlich sind wir eine Demokratie. Zu einer Demokratie hoher Qualität gehört aber die Abschaffung des § 130 STGB.
Spendet für Burma!:
http://www.avaaz.org/en/end_the_burmese_blackout/