Dieses englischsprachige Video zeigt auf einfache aber wirkungsvolle Weise, dass das Leben den meisten von uns mehrere Chancen bietet und Rückschläge auch die Grundlage für zukünftige Siege bilden können.
Bei Youtube ist ein Clip aufgetaucht, in dem N-TV-Moderator Raimund Brichta und Finanz-Experte Friedhelm Busch über eine Enteignung der Hypo Real Estate durch den Staat diskutieren. Da Wirtschaftsjournalismus nicht mein Spezialgebiet ist, spare ich mir hier inhaltliche Kommentare zum Thema. Auf jeden Fall ist es interessant, mal hinter die Kulissen bei N-TV zu sehen und einen Einblick zu erhalten, wie Moderatoren und Gesprächspartner miteinander umgehen.
Hier das Video:
Auf seinem eigenen Blog bei N-TV erklärt Raimund Brichta die Hintergründe dazu: So habe es sich nicht – wie an vielen Orten angegeben – um ein VORgespräch, sondern um ein NACHgespräch NACH einem Interview gehandelt. Auf Grund technischer Probleme hätte man das Interview aber erneut aufzeichnen müssen, was auch am Ende des besagtem Clips zu sehen sei. Im übrigen sei der Mitschnitt des Zwischengeplänkels zwar ohne Wissen der Protagonisten aufgenommen worden, allerdings dann mit ihrer Zustimmung drei Mal als Auflockerung im offiziellen Programm von N-TV gelaufen.
Finde ich sympathisch. Letztendlich arbeiten überall nur Menschen. Und es ist eine wertvolle Eigenschaft, über sich selbst lachen zu können.
Dem Namen dieses Blogs entsprechend mangelt es nicht an Beiträgen mit klarem Medienbezug. Aber Optimismus? Den sucht man gerade im Journalismus in diesen Zeiten eher vergeblich. Um dem zweiten Kernthema von “Journalist und Optimist” etwas mehr Rechnung zu tragen, gibt es hier zukünftig zu den Wochenenden aufmunterndes und schönes aus der Welt.
Heute ist die Geschichte von Jason McElwain dran, die gleichzeitig ein Beispiel dafür ist, wie solche Geschichten im Netz weitergetragen und verbreitet werden. Erstmals aufgefallen ist mir das Schicksal des jungen Autisten gestern in einem Video, auf das Sven bei Facebook hingewiesen hatte. Ich war restlos begeistert. Seht selbst:
Und nun noch die Zusatzinfo. Jason McElwain hat mittlerweile ein Buch mit dem Titel “The Game of my Life” veröffentlicht (bestellen bei Amazon, reingucken bei Googlebooksearch). Das Märchen spielte sich im Februar 2006 ab und bereits einen Monat später war die Geschichte auch in die deutschen Medien gelangt (z.B. Artikel in der Welt und FAZ). Wer ein bisschen die Suchmaschinen bemüht, wird feststellen, dass die Story zuerst von den klassischen Medien aufgegriffen und bis heute in Wellen von Blogs und auf Videoplattformen wie Youtube weitergetragen wird. In seinem englischen Wikipediaeintrag (Wikipediaeintrag Jason McElwain) ist zu lesen, dass Jason nach seiner Glanzleistung mehrere berühmte Persönlichkeiten aus Politik und Sport traf, ja sogar selbst zu einem “Celebrity” wurde und durch die Talkshows des Landes zog. Einer der Höhepunkte war ein Treffen mit dem damaligen U.S.-Präsidenten Bush sowie die Auszeichnung für den “Best Moment im Sports 2006” des Senders ESPN. Zurzeit wird anscheinend ein Film vorbereitet, der laut IMDB zurzeit für 2010 angedacht ist. Wir werden also noch vermutlich noch viel von Jason McElwain hören.
Und mit diesen Worten wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende!