Positive Auswirkungen von EU-Druck – bis 2012 einheitliche Ladegeräte für Handys
Laut einer Meldung auf tagesschau.de sollen sich auf Druck der europäischen Behörden die Handyhersteller auf ein einheitliches Lade-System geeinigt haben, das bis spätestens 2012 im Handel erhältlich sein wird. Dies ist für mich die Meldung des Tages! Schon seit Jahren ärgere ich mich über die unterschiedlichen Standards, nicht nur zwischen den Firmen sondern sogar innerhalb der Modellreihen des gleichen Herstellers. Auf der unteren Abbildung ist ein Teil meiner bisherigen Ladegeräte-Sammlung für Handys nach ziemlich genau 10 Jahren Handynutzung (es begann 1999 mit dem Oliver-Bierhoff-Handy von TD1) zu sehen. Kenner erkennen von oben links nach unten rechts: Nokia, Panasonic, Noname, Nokia, Nokia und Blackberry. Doch damit nicht genug. Von den Nokia-Geräten oben rechts hatte ich mal drei und von den Blackberry-Geräten unten auch, ganz einfach weil bei jedem Handy (ob neu oder gebraucht) eines dabei war.
Die EU-Verantwortlichen haben natürlich mit ihrer Argumentation vollkommen recht, dass sich extreme Mengen an Sondermüll einsparen lassen werden. Zudem werden Leute, die – wie ich – berufsbedingt immer zwei Handys gleichzeitig betreiben, auf Reisen endlich nur noch ein Ladekabel benötigen. Jetzt hoffe ich nur, dass das Ganze möglichst schnell und möglichst gut umgesetzt wird und dann auch beispielhaft für andere Technikprodukte wirkt. Zum Beispiel bei Digitalkameras. Ich bin von der Ixus-Reihe von Canon restlos überzeugt, aber hab mich ziemlich aufgeregt, dass die Akkus älterer und neuerer Modelle nicht kompatibel sind und ich somit meine alten Ersatzakkus in Rente schicken konnte.
Aber was solls. Letztendlich profitieren alle: Die Verbraucher, die Umwelt und sogar die Hersteller. Die generelle Tendenz ist also eindeutig positiv und nun soll noch mal jemand sagen, die EU hätte mit ihren Möglichkeiten nicht auch positive Auswirkungen.
Sehr interessant in diesem Zusammenhang sind die Wikipedia-Einträge zu den Stichworten Akku und Batterie.




