Ich weiß nicht, ob ich es erschreckend oder erheiternd finden soll, gerade im Hinblick darauf, dass heutzutage vielleicht ein Verbot von Skateboards nicht mehr zur Debatte steht, dafür aber anderes (Siehe Internet-Vergleich bei Spreeblick). Entscheide jeder für sich selbst:
Transkript der Meldung:
Die in der Bundesrepublick populär gewordenen Rollbretter, die Skateboards, sollen wegen der hohen Unfallgefahr eventuell verboten werden. Entsprechende Überlegungen werden im Bundesarbeitsministerium angestellt. Eine Statistik aus den USA ergäbe, dass dort innerhalb eines Jahres über 50000 Unfälle mit Rollbrettern registriert worden sind. Das Ministerium in Bonn hat die zuständigen Behörden der Länder aufgefordert, Angaben über leichte und schwere Unfälle von Kindern oder Erwachsenen zu machen.
Aus aktuellem Anlass möchte ich noch mal auf den Beitrag woher die Bilder von Tagesschau.de stammen hinweisen. Dort ist (ausführlich durch Bildschirmfotos dokumentiert) zu erfahren, woher jenes Laptop-Bild stammt, das seit einer ganzen Weile Tagesschau.de-Artikel zum Thema Internet illustriert – so wie den heutigen Verweis auf der Startseite zum Beitrag “Safer Internet Day” (Siehe Screenshot unten in diesem Beitrag).
Ich möchte aber gleichzeitig klarstellen, dass es sich hier nicht um ein verkapptes Tagesschau.de-Watchblog handelt, denn auch wenn mir abundzu ein Detail auffällt, so handelt es sich trotzdem zweifellos um eines der besten journalistischen Produkte in Deutschland und ich habe nicht erst seit einem Besuch in der Redaktion im Mai letzten Jahres einen großen Respekt vor den Kollegen dort und der Qualität ihrer Arbeit. Ich betone dies nur extra, weil einige Leute solche Schnipser oder andere wie zum Beispiel mit der umgedrehten Deutschlandflagge vor ein paar Monaten gerne als Anlass nehmen, die Daseinsberechtigung der gebührenfinanzierten Nachrichten anzuzweifeln. Und dabei vergessen sie, dass grundsätzlich überall, wo Menschen arbeiten, auch mal Fehler passieren können, meistens aber bei ARD-Aktuell die Mitarbeiter eine tolle Qualität abliefern und sich bei ihrer Arbeit nicht an Werbekunden oder der Sexiness von Geschichten sondern an journalistischen Grundwerten orientieren, wobei sie einen entscheidenden Beitrag zur Demokratie in unserem Lande leisten. Wenn jemand privatwirtschaftlich agierende Medien kennt, die in ähnlichem Maße ähnliches leisten, freue ich mich über einen Hinweis.
Trotzdem ist – und diesen Aspekt hatte ich in meinem letzten Beitrag zu dem Thema gar nicht erwähnt – natürlich zu vermuten, dass das besagte PR-Foto auch in so einem kleinen Bildausschnitt eigentlich nicht ohne Hinweis auf den eigentlichen Urheber verwandt werden darf und man würde sich schon wünschen, dass die Redaktion da etwas sorgsamer mit dem Bildurheberrecht umgeht, als beispielsweise die Leute vom Stern.
Nun der Nachtrag zum gestrigen Ablauf des Jungejournalisten.de-Bundestreffens in Hamburg. Hier und hier lässt sich genaueres über die ersten beiden Tage lesen.
Morgens trafen wir uns auf dem NDR-Gelände in Lokstedt. Unser Gastgeber und Gesprächspartner für die nächsten Stunden war Dr. Kai Gniffke, seines Zeiches Chefredakteur von ARD-Aktuell mit Formaten wie den verschiedenen Ausgaben der Tagesschau. Wir haben einen Blick auf die Räumlichkeiten inklusive Studio werfen können und uns anschließend unter anderem ausführlich über die Produktionsabläufe und den Umstieg auf die digitale Technik unterhalten. Auf dem Foto wird uns gerade das Redaktionssystem erklärt. Ebenfalls zur Sprache kam die aktuelle Diskussion, inwiefern die Internetaktivitäten der öffentlich-rechtlichen Medien beschränkt werden sollten. Der eine oder andere Punkt des Gespräches findet sich auch in dem neuesten Beitrag von Gniffke auf dem Tagesschau-Blog wieder. (Bild: jo-bild.de)
Bei dem Nachmittagsprogramm konnte ich leider nicht anwesend sein. Dank Torben kann ich hier aber ein Foto vom Treffen mit Markus Beyer (Auf dem Bild links) veröffentlichen. Er ist Mitglied im Sprecherstab des Bundesinnenministers Wolfgang Schäuble und berichtete über seinen persönlichen Werdegang sowie die täglichen Herausforderungen in seinem Beruf. (Foto: torbenbrinkema.net)
Am Ende hatte noch Martin Müller (Auf dem Bild rechts), selbst aktueller Henry-Nannen-Schüler, für eine kleine Gruppe der Teilnehmer eine spontane Führung durch die Räumlichkeiten seiner Schule organisiert.
(Foto: torbenbrinkema.net)
Abends verteilten sich die jungen Journalisten in Gruppen in der Stadt, um unter anderem den Eurovision Song Contest zu erleben. Am heutigen Sonntag traf sich noch einmal ein Großteil der Teilnehmer zum gemütlichen Brunchen im Alsterpavillon, um die erlebnisreichen Tage Revue passieren zu lassen und Pläne für zukünftige Projekte zu schmieden.
Soviel also zu dem Bundestreffen. Ein großes Dankeschön nochmal an alle Referenten, Gesprächspartner und sonstigen Personen, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben. Weitere Informationen zum Netzwerk gibt es auf der Internetseite Jungejournalisten.de, die übrigens in Kürze in neuem Gewand erscheinen wird.