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Artikel Tagged ‘Optimismus’

Aufmunterndes Video der berühmtesten Misserfolge

17. Juni 2009 1 Kommentar

Dieses englischsprachige Video zeigt auf einfache aber wirkungsvolle Weise, dass das Leben den meisten von uns mehrere Chancen bietet und Rückschläge auch die Grundlage für zukünftige Siege bilden können.

Was schönes zum Wochenende – Die Geschichte des Basketballwunders Jason McElwain

31. Januar 2009 3 Kommentare

Dem Namen dieses Blogs entsprechend mangelt es nicht an Beiträgen mit klarem Medienbezug. Aber Optimismus? Den sucht man gerade im Journalismus in diesen Zeiten eher vergeblich. Um dem zweiten Kernthema von “Journalist und Optimist” etwas mehr Rechnung zu tragen, gibt es hier zukünftig zu den Wochenenden aufmunterndes und schönes aus der Welt.

Heute ist die Geschichte von Jason McElwain dran, die gleichzeitig ein Beispiel dafür ist, wie solche Geschichten im Netz weitergetragen und verbreitet werden. Erstmals aufgefallen ist mir das Schicksal des jungen Autisten gestern in einem Video, auf das Sven bei Facebook hingewiesen hatte. Ich war restlos begeistert. Seht selbst:


Direktlink zum Video

Und nun noch die Zusatzinfo. Jason McElwain hat mittlerweile ein Buch mit dem Titel “The Game of my Life” veröffentlicht (bestellen bei Amazon, reingucken bei Googlebooksearch). Das Märchen spielte sich im Februar 2006 ab und bereits einen Monat später war die Geschichte auch in die deutschen Medien gelangt (z.B. Artikel in der Welt und FAZ). Wer ein bisschen die Suchmaschinen bemüht, wird feststellen, dass die Story zuerst von den klassischen Medien aufgegriffen und bis heute in Wellen von Blogs und auf Videoplattformen wie Youtube weitergetragen wird. In seinem englischen Wikipediaeintrag (Wikipediaeintrag Jason McElwain) ist zu lesen, dass Jason nach seiner Glanzleistung mehrere berühmte Persönlichkeiten aus Politik und Sport traf, ja sogar selbst zu einem “Celebrity” wurde und durch die Talkshows des Landes zog. Einer der Höhepunkte war ein Treffen mit dem damaligen U.S.-Präsidenten Bush sowie die Auszeichnung für den “Best Moment im Sports 2006” des Senders ESPN. Zurzeit wird anscheinend ein Film vorbereitet, der laut IMDB zurzeit für 2010 angedacht ist. Wir werden also noch vermutlich noch viel von Jason McElwain hören.

Und mit diesen Worten wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende!

Woran erkennt man einen Optimisten?

3. Juni 2008 1 Kommentar

Ich habe gerade eine Menge um die Ohren, aber ich möchte trotzdem ein paar Worte darüber verlieren, warum ich mich für einen Optimisten halte. Denn eigentlich gab es nie einen geeigneteren Tag für dieses Thema als heute.

In den letzten Wochen sind ein paar gar nicht so schöne Dinge, geschehen, die mich und meine Arbeit jeweils um einen oder mehrere Tage zurückgeworfen haben. Erstmal hatte meine Herzensdame im Abstand von einer Woche zwei Unfälle hintereinander. Keine Sorge. Es war nichts unmittelbar Gefährliches gewesen, wohl aber schmerzhaft, ärgerlich und dank Krankenhaus- wie Arztbesuchen auch zeitraubend.

Dann ist mir mein nagelneues PDA-Handy verlustig gegangen, wobei ich mittlerweile vermute, dass es mir jemand beim Aussteigen aus der U-Bahn gezockt hat und deswegen auch Strafanzeige bei der Polizei gestellt habe. Zu der Handygeschichte werde ich demnächst noch mal ein paar Worte schreiben, sobald mir o2 meine Fragen zum Dienst Handyfinder beantwortet. Aber weiter im Text: Meine zwei Vorgängerhandys, die ich übrigens für genau solche Fälle als Nothandys aufbewahrt hatte, wollten sich bis jetzt weder aufladen noch aktivieren lassen – wahrscheinlich haben dort mittlerweile die Akkus den Geist aufgegeben.

Nun aber der bisherige Höhepunkt: Vor etwa einer Woche hat das Macbook meiner Herzensdame im Angesicht einer wichtigen Redaktionsfrist das zeitliche gesegnet. Festplatte kaputt. Als dann gestern mein als Ersatz genutzter Zweitlaptop im Angesicht der gleichen, nun noch wichtigeren Redaktionsfrist ebenfalls seinen Geist aufgegeben hat, konnte ich mich schon gar nicht mehr aufregen, sondern nur noch den Kopf schütteln angesichts dieses massiven Technikverlustes innerhalb weniger Wochen.

Worauf ich aber hinaus will? Der oben angeführte Katalog würde dem einen oder anderen Zeitgenossen bereits dazu reichen, nonstop Trübsal zu blasen und allen Personen in seiner Umgebung zu erzählen, was für ein unglücklicher Mensch er doch ist. Ich aber empfinde mich trotz der geschehenen Dinge als sehr, sehr glücklichen Menschen. Sowohl mein privates wie auch mein berufliches Leben möchte ich mit niemandem tauschen. Denn neben all den Dingen, die mal nicht klappen, sind auch zahlreiche Sachen passiert, bei denen ich wirklich Glück hatte. Sei es beispielsweise, dass bei den oben genannten Unfällen nicht mehr geschehen ist und die Verletzungen nicht schwerwiegender gewesen sind. Sei es bei den technischen Verlusten, dass wenigstens Sicherheitskopien fast aller wichtigen Kontakte, Texte und Inhalte existiert haben. Sei es, dass ich in diesen Wochen auch viele schöne Momente erlebt habe, viele tolle Gespräche, neue Bekanntschaften, neue Eindrücke und so weiter und so fort.

Nach meiner Auffassung gehört es einfach zum Leben dazu, dass es mal bessere und mal schlechtere Tage gibt. Wenn ich dies im Gespräch bemerke, bekomme ich nicht selten zu hören, dass es eine Floskel sei und ich ja leicht reden hätte, weil mir dieses oder jenes nicht passiert sei.

Heute und jetzt möchte ich aber einmal betonen: Stimmt ja gar nicht. Seht her, was meine Bilanz der letzten Wochen ist. Und ich blicke trotzdem unentwegt optimistisch in den Tag. Und für mich ist der Wechsel von besseren und weniger guten Tagen keine Floskel sondern einfach eines der grundlegenden Prinzipien des Lebens. Denn wenn ihr auch ab und zu etwas die Zähne zusammenbeißen müsst, könnt ihr euch gewiss sein, dass ihr vielleicht schon Augenblicke später ein Anruf oder eine E-Mail mit einer aufheiternden Nachricht erhaltet. Und nicht zuletzt lassen mich Erlebnisse wie in jüngster Zeit viel mehr Momente schätzen, in denen alles funktioniert und klappt.

In diesem Sinne grüße ich alle Pessimisten und Optimisten, die diesen Text lesen und wünsche euch, dass ihr euch nicht von den Tücken des Alltags unterkriegen lasst. Schlichte Sicherheitskopien auf USB-Sticks können dabei übrigens ungemein hilfreich sein. ;-)

Nachtrag vom nächsten Tag: Ironie des Schicksals, dass beim Unwetter am gestrigen Abend noch im Nachbargebäude meiner Eltern ein Blitz eingeschlagen ist.

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