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Positive Auswirkungen von EU-Druck – bis 2012 einheitliche Ladegeräte für Handys

February 17th, 2009 Joachim 1 comment

Laut einer Meldung auf tagesschau.de sollen sich auf Druck der europäischen Behörden die Handyhersteller auf ein einheitliches Lade-System geeinigt haben, das bis spätestens 2012 im Handel erhältlich sein wird. Dies ist für mich die Meldung des Tages! Schon seit Jahren ärgere ich mich über die unterschiedlichen Standards, nicht nur zwischen den Firmen sondern sogar innerhalb der Modellreihen des gleichen Herstellers. Auf der unteren Abbildung ist ein Teil meiner bisherigen Ladegeräte-Sammlung für Handys nach ziemlich genau 10 Jahren Handynutzung (es begann 1999 mit dem Oliver-Bierhoff-Handy von TD1) zu sehen. Kenner erkennen von oben links nach unten rechts: Nokia, Panasonic, Noname, Nokia, Nokia und Blackberry. Doch damit nicht genug. Von den Nokia-Geräten oben rechts hatte ich mal drei und von den Blackberry-Geräten unten auch, ganz einfach weil bei jedem Handy (ob neu oder gebraucht) eines dabei war.

Blog - Ladegerätesammlung

© Alle Rechte vorbehalten. Dieses und andere Bilder gibt es auf meinem Account beim Bildportal Ipernity.

Die EU-Verantwortlichen haben natürlich mit ihrer Argumentation vollkommen recht, dass sich extreme Mengen an Sondermüll einsparen lassen werden. Zudem werden Leute, die – wie ich – berufsbedingt immer zwei Handys gleichzeitig betreiben, auf Reisen endlich nur noch ein Ladekabel benötigen. Jetzt hoffe ich nur, dass das Ganze möglichst schnell und möglichst gut umgesetzt wird und dann auch beispielhaft für andere Technikprodukte wirkt. Zum Beispiel bei Digitalkameras. Ich bin von der Ixus-Reihe von Canon restlos überzeugt, aber hab mich ziemlich aufgeregt, dass die Akkus älterer und neuerer Modelle nicht kompatibel sind und ich somit meine alten Ersatzakkus in Rente schicken konnte.

Aber was solls. Letztendlich profitieren alle: Die Verbraucher, die Umwelt und sogar die Hersteller. Die generelle Tendenz ist also eindeutig positiv und nun soll noch mal jemand sagen, die EU hätte mit ihren Möglichkeiten nicht auch positive Auswirkungen. ;-)

Sehr interessant in diesem Zusammenhang sind die Wikipedia-Einträge zu den Stichworten Akku und Batterie.

Ausschreibung – Europäischer Wettbewerb für junge Journalisten 2009

February 16th, 2009 Joachim No comments

Hier eine Ausschreibung, die für jüngere Leser dieses Blogs mit journalistischem Hintergrund von Interesse sein sollte:

Die Generaldirektion für Erweiterung der Europäischen Kommission gab heute gemeinsam mit dem Europäischen Jugendpresseverband und dem europäischen Internet-Politikmagazin, Café Babel, den Startschuss für den europaweiten Wettbewerb für junge Journalisten 2009. In diesem Jahr feiert Europa zwei Jubiläen: zum 20. Mal jährt sich der Fall der Berliner Mauer und vor fünf Jahren traten acht mittel- und osteuropäische Länder sowie Malta und Zypern der EU bei. Für Journalisten aus ganz Europa bieten diese Jubiläen einen besonderen Anreiz, über ihre Meinung zur Erweiterung der Europäischen Union nachzudenken und darüber zu schreiben.

Anlässlich der Eröffnung des Wettbewerbs sagte der EU-Kommissar für Erweiterung, Olli Rehn: „Ich begrüße die zweite Auflage dieses Wettbewerbs und freue mich schon darauf, die Ansichten junger Journalisten aus ganz Europa zu lesen und zu hören. Junge Menschen sind wichtige Meinungsbildner ihrer Generation und der Wettbewerb bietet ihnen eine Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Vorstellungen für die Zukunft Europas mitzuteilen.“

Nach dem Erfolg des Wettbewerbs im letzten Jahr bietet die Europäische Kommission 2009 noch mehr jungen Journalisten die Gelegenheit, ihr Talent zu beweisen. Neben Online- oder Print-Artikeln können in diesem Jahr auch Beiträge von Rundfunkjournalisten eingereicht werden.

Der Wettbewerb läuft vom 1. Februar bis zum 31. Mai 2009. In beiden Kategorien muss das Thema der Beiträge einen Bezug zur EU-Erweiterung und/oder zur Zukunftsvision für Europa aufweisen. Die Teilnehmer müssen zwischen 17 und 35 Jahren alt sein und aus einem EU-Mitgliedstaat oder einem Kandidaten- bzw. potenziellen Kandidatenland (westlicher Balkan oder Türkei) stammen.

Teilnehmen können Journalisten über die eigens für den Wettbewerb eingerichtete Website. Neben Informationen zur Erweiterungspolitik der EU befinden sich auf der Website auch interessante Tipps für die Karriere als Journalist sowie ein Blog.

Aus Medienvertretern bestehende nationale Jurys werden in jedem Land einen Gewinner auswählen. Von den Mitgliedern der Jurys wird neben der thematischen Darstellung auch der journalistische Stil der Beiträge bewertet.

Die siegreichen Artikel und Rundfunksendungen werden auf der Website des Wettbewerbs eingestellt und darüber hinaus in einer Broschüre veröffentlicht. Die 35 nationalen Preisträger des Europäischen Wettbewerbs „Horizonte erweitern“ werden Ende August/Anfang September zu einer gemeinsamen Reise nach Berlin eingeladen. Während des Ausflugs haben die Preisträger Gelegenheit, EU-Vertreter, Politiker, Botschafter und erfahrene Journalisten kennenzulernen.

Informationen zu Wettbewerb und Teilnahme erhalten Sie unter: www.EUjournalist-award.eu.

Keine Notrufe mehr ohne SIM-Karte

February 15th, 2009 Joachim 2 comments

Laut dieser Meldung soll es demnächst nicht mehr möglich sein, mit einem Handy ohne oder mit deaktivierter SIM-Karte einen Notruf abzusetzen. Ob das gut ist? Es gibt ja Projekte, die alte Handys sammeln und an Rentner verschenken, damit sie im Notfall Hilfe rufen können. Sowas soll zukünftig dann nicht mehr funktionieren. Allerdings gibt es ja in Supermärkten bereits für 10,- Euro eine Handykarte samt Nummer und Guthaben.

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