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Meine erste Digitalkamera und Tipps zum Fotografieren – Gastbeitrag

18. August 2011 Einen Kommentar schreiben Kommentare

Ich finde Vernetzung toll. Deswegen möchte ich in Zukunft verstärkt Gastbeiträge mit anderen Bloggern tauschen. In der Vergangenheit gab es ja schon mal Gastbeiträge hier von Yannick und einem Blogwichtel, sowie einen ziemlich umfangreichen Beitrag von Marius über sein Psychologie-Studium, den ich nach wie vor zu einem meiner Lieblingsbeiträge zähle.
Doch heute ist endlich Willi von Willis Blog am Start. Wie er ja selbst schreibt, stehen wir seit mittlerweile vier Jahren virtuell in Kontakt und so freut es mich, dass ich Ihn nicht nur vor einer Weile erstmals persönlich treffen konnte, sondern heute hier stolz einen vom Umfang her geradezu gigantischen Gastbeitrag von ihm präsentieren darf. Wenn jemand von euch nun ebenfalls  Lust bekommen sollte, Gastbeiträge zu tauschen oder mangels eigenem Blog einfach hier einen Beitrag veröffentlichen möchte, schreibt mir einfach eine Mail.

Und nun geht es los mit Willi. Euer Journalist & Optimist

Ein herzliches Hallo an die Leser von Jo.

Dies ist mein Gastbeitrag zum Thema Fotografie. Jo kenne ich schon seit einer kleinen Ewigkeit, um genauer zu sein schon seit ca. Anfang Dezember 2007, als das Bildblog auf Ihn in dem Beitrag wie BILD mit dem Internet Geld verdient verlinkt hatte. Das brachte Jo´s Server teilweise zum erliegen. Seitdem verfolgte ich Jo´s RSS-Feed mit großer Begeisterung.

2011 nutzte ich dann die Gelegenheit, während eines kurzen Städtetrips nach Hamburg, Jo persönlich kennen zu lernen. Es war ein, meiner Meinung nach, sehr interessantes Treffen, mit interessanten Gesprächsthemen und einer interessanteren Touri-Führung. Danach blieben wir auch intensiver in Kontakt und dachten über gegenseitiges Gastbloggen nach. Und dies ist nun mein Gastbeitrag!

Das Fotografieren entdeckte ich zum ersten Mal so richtig für mich, während einer Projektwoche in der Schule. Wir gingen damals noch mit analogen Spiegelreflexkameras auf Motivjagd, und entwickelten die Aufnahmen selbst in schwarz-weiß. Wir besuchten außerdem ein großes Fotolabor, das damals bei uns in meiner damaligen Heimatstadt direkt um die Ecke lag und schauten bei der Entwicklung der Fotos zu. Wir konnten uns sogar im Labor mit Nachtsichtgeräten vertraut machen und ich hattewährend der ganzen Projektwoche einen Heidenspass!

Damals befanden wir uns auch in einer Art Selbstfindungsphase, was es die berufliche Karriere anging. Mein Wunsch Fotograf werden zu wollen, wurde durch die Projektwoche in unendlichen Höhen geschleudert. Ich war mir sicher, zukünftig entweder was mit Computer oder mit der Fotografie machen zu wollen!

Mittlerweile ist die Fotografie ein Hobby geworden und ein sehr guter Ausgleich zu meinem Job in der IT. Ich fotografiere mittlerweile nur noch digital, obwohl ich die eine oder andere analoge Kamera mein eigen nennen kann. Diese dienen eher als Staubfänger im Wohnzimmer als sonst etwas. Dennoch bin ich guter Hoffnung, dass ich mir eines Tages mal wieder einen analogen Film kaufen werde, um mit den alten Schätzen auf Motivjagd und zum Fotografieren zu gehen.

Meine erste Digitalkamera

Meine erste Digitalkamera kaufte ich am 08.10.2001 für den stolzen Preis von 2.399,- DM. Umgerechnet 1226,59 €. Es war eine Casio QV 4000 inkl. eines IBM Microdrives. Einige Jahre später legte ich mir meine erste Digitalspiegelreflexkamera zu. Die Canon EOS 350D, welches ich heute immer noch mein eigen nenne.

Ich fotografiere überwiegend Natur und Stillleben und ab und an mal tummle ich mich unter den People Fotografen rum, was sich aber sehr in Grenzen hält. Am meisten Fotografierte ich bis jetzt im Urlaub und während den Unterschiedlichsten Ausflügen. Dabei entstanden sehr schöne Tieraufnahmen. Einige davon möchte ich Euch hier kurz präsentieren.

Ich fotografiere eher ganz spontan und ohne viel vorzubereiten bzw. ohne mir vorher großartig Gedanken zu machen, verzichte sehr gerne aufs Blitzen und passe mich eher der Situation an. Ich kann auch nicht wirklich bei den technischen Details mitreden, denn diese sind für mich nicht wirklich so bedeutend. Ich erkenne mich im Moment voll und ganz in der Rolle des Hobby-Knipsers wieder. Auch wenn das vielleicht für den ein oder anderen abschätzig klingen mag: Das wichtigste ist für mich letzten Endes nur das Ergebnis, welches hoffentlich gut genug ist, um es der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein paar Fotos werde ich dann auch am Ende des Beitrages zeigen, in der Hoffnung das ihr gnädig mit mir umgehen werdet ;-)

Nun folgt aber noch einiges zum Thema Fotografie!

Das Fotografieren ist meiner Meinung nach etwas ganz individuelles. Jeder fotografiert mit seiner eigenen Persönlichkeit, der eine besser, der andere schlechter. Was zählt ist, dass man ständig dazu lernt und offen ist für neues. Nehmen wir mich mal als Beispiel. Ich bin meiner Meinung nach unter dem Durchschnitt, was es das Fotografieren angeht. Manchmal gelingt mir ein sehr gutes Foto und manchmal produziere ich einfach nur Müll. Das wichtigste ist, dass ihr mit euch und eurer Arbeit zufrieden seit. Die Meinung anderer zählt erstmal nicht!

Fotografieren spiegelt einen Teil von Euch wieder. Manchmal sind es halt nun mal die Kleinigkeiten, welche eine große Rolle spielen können. Ich zum Beispiel fotografiere gerne ohne Hilfsmittel. Also ohne Blitz und ohne Reflektoren und ohne sonstiges Zeugs. Aber das entscheidet ein jeder selbst! Ich für mich habe bemerkt, dass man auf Fototour einfach aufmerksam sein muss. Aufmerksamkeit ist meiner Meinung nach das Zauberwort. In Bruchteilen von Sekunden kann ein Motiv vor Euch auftauchen, welches ihr für immer und ewig festhalten wollt. Aber seid nicht traurig, wenn es nicht klappt, den damit würdet ihr euch nur verrückt machen. Das klingt vielleicht irgendwie verwirrt, ist aber so ;-) .

Ein gutes Foto ist immer eine subjektive Wahrnehmung von Informationen und Details, die der Betrachter sieht und interpretiert. Was für mich gut ist, muss für Euch noch lange nicht gut genug sein. Daher ist es meiner Meinung nach wichtig, dass euch eure Fotos gefallen und sonst erst mal niemanden. Wenn Ihr dann die Fotos präsentiert und das Feedback empfangt, könnt ihr euch immer noch in Ruhe darüber ein eigenes Bild machen!

Gute Bilder entstehen auch spontan und ohne große Vorbereitung!

Einige meiner Meinung nach guten Fotos, sind ganz spontan entstanden und meistens auch ohne große Vorbereitung! Nun muss das in der heutigen Zeit nichts heißen, da man mit Hilfe der digitalen Bildbearbeitung das ein oder andere noch retten kann. Das Thema digitale Bildbearbeitung sollte man vielleicht gesondert in einem weiteren Blogbeitrag bei Zeiten thematisieren. Jetzt möchte ich kurz die Gelegenheit nutzen, um Euch einige meiner Fotos zu zeigen und auch bei dem ein oder anderen eine Vorher-Fassung (Original ) und Nachher-Fassung (bearbeitet) hier kurz zu präsentieren.

Fangen wir mal an und zwar mit Apple ;-) , ach ne mit einem Apfel!

Hier das original Apfel-Bild:

Hier das Ergebnis meiner Nachbearbeitung:

Die Wirkung von verschiedenen Perspektiven lässt sich an diesen zwei Bildern sehen, die ich während des Fluges aus dem Kabinenfenster gemacht habe:

Im folgenden seht ihr ein paar Urlaubsfotos aus Gran Canaria und Mallorca:

Und hier ein paar Aufnahmen aus dem Miniatur Wunderland in Hamburg:

Zum Abschluss mehrere maritime Bilder, die bei meinem letzten Aufenthalt in Hamburg gemacht habe:

Demnächst zum Thema Fotografie vielleicht hier oder drüben bei mir im Blog mehr!


Kommentare (0) Trackbacks (1) Einen Kommentar schreiben Trackback
  1. Bisher keine Kommentare
  1. 21. August 2011, 19:16 | #1
    Mein Gastbeitrag bei Journalist und Optimist | Willi´s Blog
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