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Gewinne Gewinne Gewinne

1. September 2007 Einen Kommentar schreiben Kommentare

Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)


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Blitzende und funkelnde Gewinnspiel-Banner sind aus dem Internet nicht mehr wegzudenken, erfreuen sich aber nicht unbedingt des besten Rufes. Die Gewinnspiel-Plattform absahnen.de will nun mit einem transparenten und seriösen Partnerprogramm (Hier mehr Info) Bloggern und Betreibern sonstiger Internetseiten eine zusätzliche Verdienstmöglichkeit bieten.

Kurz gesagt lassen sich über Code-Schnipsel kostenlose Gewinnspiele in die eigene Seite integrieren. Für jeden so vermittelten Gewinnspiel-Teilnehmer will absahnen.de eine Provision in Höhe von 70 Prozent des Betrages ausschütten, den der Gewinnspiel-Anbieter für jeden neuen gültigen Teilnehmer zahlt. Diese Summe soll sich in der Regel zwischen 0,20 Euro und 1,20 Euro bewegen.

Der Praxis-Test

Soviel zur Theorie. Kommen wir zur Praxis. Meine Anmeldung per Eingabe-Formular wurde nach sage und schreibe 8 Minuten freigeschaltet, was ich für ausgesprochen schnell halte, wenn tatsächlich – wie in den Bedingungen zu lesen ist – jemand persönlich alle Kandidaten prüft.

Wenn die Seite auch optisch gefällt und ansonsten übersichtlich ist, ließe sich der Login-Bereich für das Partnerprogramm vielleicht noch ein bisschen deutlicher direkt auf der Startseite platzieren. Stattdessen muss man unten im Footer-Bereich auf “Partnerprogramm” gehen und dann auf der nächsten Seite dem Link “Zum Partner-Bereich” folgen. Dies ist aber eher ein sekundäres Detail, das die gelungene Admin-Oberfläche des Partnerbereiches schnell vergessen macht. Im Zentrum sind die neuesten Nachrichten zu technischen Veränderungen zu lesen. Rechts befindet sich unter dem Titel “Quick-Success” eine Übersicht der Vermittlungen und Einnahmen. Darunter erläutert eine Anleitung, wie sich in drei Schritten die Gewinnspiele auf die eigene Seite einbauen lassen. Links führt einen klassisches aber intuitives Menü zu allen relevanten Optionen. Während die Punkte “Benutzerdaten”, “Statistiken” und “Abrechnung” eindeutig sind, wird der Unterschied der Inhalte von “Einstellungen”, “Schnittstellen”, Tools”, “Add-Ons” und “Werbemittel” erst beim Reinschauen deutlich. Dies ließe sich sicherlich noch etwas übersichtlicher gestalten.

Ich folge nun der praktischen Drei-Punkte-Anleitung und wählte im ersten Schritt meine Schnittstelle. Die Integration von XML oder CSV-Listen liest sich interessant, ist aber mit Einarbeitung in das Thema verbunden. Ich wähle an dieser Stelle also das sogenannte “PHP-Include”, bei dem ich einen kleinen Code-Schnipsel auf meine Seite bringe. Dies wird sicherlich für einen Großteil der Otto-Normal-User ebenfalls die praktikabelste Lösung sein. Jeder der schon mal den Code eines externen “Counters” oder eines Dienstes wie “Google Adsense” bei sich installiert hat, wird problemlos mit dieser Technik umgehen können.

Ich lege ein “Konfigurationsprofil” an. Zur Wahl stehen 13 Doppelrubriken von “Autos & Motorräder” bis zu “Elektronik & Handy” wobei es mir sehr gefällt, dass dahinter in Klammern die Zahl der aktuell eingestellten Spiele zu sehen ist. Ich wähle nur die technischen Rubriken, weil dies meine Besucher wahrscheinlich am meisten interessiert. Nun lassen sich noch allerlei Details einstellen: Sollen kleine Bilder die angezeigten Gewinne illustrieren? Sollen der Teilnahmeschluss oder der Gesamtwert der jeweiligen Gewinnspiele in der Darstellung enthalten sein? Jede Möglichkeit wird noch extra erläutert, so dass sich dies von den durchschnittlichen Nutzern leicht verstehen lassen müsste. Auch die Konfiguration der weiteren Details ist übersichtlich gelöst. Schriftarten und Größen lassen sich genauso schnell auswählen wie die Farben für den Text und die Links.

Abgeschlossen wird die Seite von den Buttons “Speichern” und “Vorschau”. Ersterer sichert die gemachten Einstellungen in einem eigenen Profil, während der zweite in einem neuen Fenster oder Tab ein anschauliches Beispiel dafür zeigt einen Vorgeschmack auf die spätere Gewinnspiel-Präsentation. Ich vermisse hier ein Hochkant-Layout für die Seitenleiste von Blogs. Die waagerechte Fassung lässt sich nämlich nicht überall optimal einbinden.

Am Ende habe ich mich entschlossen, das Gewinnspiel direkt am Ende dieses Blogeintrages einzubauen und mit einem Extra-Banner in der Seitenspalte darauf hinzuweisen. Ganz einfach ist dies nicht. Ich habe es nur hinbekommen, indem ich in WordPress im Editor auf die “Code-Ansicht” gegangen bin, den PHP-Include-Code unten mit Copy und Paste eingefügt und anschließend gleich den Beitrag veröffentlicht habe. Wenn ich vorher nochmal von der Code-Ansicht auf die Normal-Ansicht des Beitrages wechselte, funktionierte es anschließend nicht mit der Gewinnspiel-Darstellung – Vielleicht weil sich die Code-Zeichen dann in Schriftzeichen gewandelt hatten.

Sonstiges

Vollends lassen sich die Funktionen des Partnerprogrammes erst besprechen, wenn ein paar Vermittlungen erfolgt und praktische Erfahrungen gemacht sind. Gerade Möglichkeiten der Darstellung von Statistiken sehen sehr vielversprechend aus. Übrigens gibt es zusätzlich die Möglichkeit, bei der Vermittlung von weiteren Partnern dauerhaft (“Pay-per-Lifetime”) mit 5 Prozent an deren Provision beteiligt zu werden. Ich glaube nicht, dass bei den meisten teilnehmenden Seiten mehr als ein Taschengeld dabei herausspringen kann. Denn die Mindestsumme für die erste Auszahlung liegt bei 25,- Euro und es sollte gerade bei “normalen” Blogs mit 20 bis 200 Besuchern am Tag relativ lange dauern, um diese Summe zu erreichen. Dieser Punkt gilt aber genauso für Werbeschaltungen über andere Dienstleister – bei Google Adsense liegt die Grenze für die Erstauszahlung mit 50,- US-Dollar ja noch höher. Wenn absahnen.de hier einen weiteren Pluspunkt sammeln wollen würde, hätten sie die Gelegenheit, indem sie die Auszahlungssumme noch weiter herabsetzen, um die Zahl der Partnerprogramm-Teilnehmer, die wirklich etwas von ihrer Teilnahme auf dem eigenen Konto spüren, noch zu erhöhen. Nur nebenbei sei bemerkt, dass ja bei Trigami bereits ab 10 Euro ausgezahlt wird.

Was ich noch positiv anmerken möchte, ist der Umgang von absahnen.de mit den Trigami-Rezensionen. Zum einen wird offen auf das Feedback eingegangen wie hier in den Kommentaren von existenz24.biz zum anderen sind die bisher erschienenen Rezensionen unter deutlichem Hinweis auf die Trigami-Kampagne auf der eigenen Presse-Seite verlinkt worden. Stammleser wissen, dass mir dies besonders auf- und gefiel, da es ein anderer Trigami-Kunde schon geschafft hatte, aus über Trigami gebuchten, durchaus kritisch geschriebenen Rezensionen nur die wenigen einwandfrei positiven Aussagen herauszupicken und ohne Quellenangabe als spontanes Feedback von glücklichen Nutzern im firmeneigenen Blog zu präsentieren.

Fazit

Absahnen.de macht einen soliden Eindruck – sowohl im Hinblick auf die grafische, technische und strukturelle Umsetzung. Dinge zum Verbessern lassen sich ja immer finden wie zum Beispiel ein Login-Button auf der Startseite oder ein geringerer Beitrag zur Erstauszahlung. Das sind aber Details, die ein gutes Angebot nur noch einen Tick besser machen würden. Auch ohne diese Änderungen kann ich jedem Blogger und Seitenbetreiber empfehlen sich mal die Seite anzusehen – und sei es nur um zu überprüfen, ob sie mit meiner Meinung übereinstimmen. ;-)


Kommentare (2) Trackbacks (0) Einen Kommentar schreiben Trackback
  1. Eugen Falkenstein
    4. September 2007, 18:13 | #1
    Antwort | Zitat

    Hallo Joachim,

    vielen Dank für deinen ausführliche Rezension.

    Also zu den 8 Minuten möchte ich nur kurz anmerken, dass dies vermutlich ein glücklicher Zufall war – normalerweise dauert es schon ein wenig länger. Deinen Blog kannten wir jedoch bereits durch Deine Trigami-Bewerbung :-)

    Bezüglich des WordPress-Problems. Zu diesem Thema habe ich eben im Blog von Dieter Petereit ein Kommentar geschrieben (http://www.dpetereit.de/2007/09/04/lassen-sie-uns-absahnende/). Das Problem ist bei uns bekannt und wir werden versuchen eine entsprechende Lösung zu finden.

    Zum Thema Auszahlungsgrenze – wir haben uns nun entschieden diese ab der nächsten Abrechnung herabzusetzen. Hierzu wird es allerdings noch eine offizielle Bekanntmachung über unser Partnerprogramm geben.

    Schöne Grüße

    Eugen Falkenstein
    http://www.absahnen.de

  2. Marcus
    11. September 2007, 17:49 | #2
    Antwort | Zitat

    Hmm, das klingt ja tatsächlich mal spannend. Mal gucken ob sich das bei mir (nicht im Blog, sondern auf http://www.Herr-Der-Elemente.de) was sinnvoll integrieren ließe. Ich habs zwar nicht so mit übermäßiger Werbung, aber es kann nicht schaden mal zu gucken welche Alternativen es so gibt.

    Zu dem Auszahlungsbetrag: 25 € finde ich voll akzeptabel. Google zahlt erst bei 100 US$ aus, die 50 $ Marke ist nur der Zeitpunkt der Verfikation durch Google.

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