Die Poesie des Donald Rumsfeld
“Reports that say that something hasn’t happened are always interesting to me, because as we know, there are known knowns; there are things we know we know. We also know there are known unknowns; that is to say we know there are some things we do not know. But there are also unknown unknowns – the ones we don’t know we don’t know.â€? Donald Rumsfeld
und für meine eher deutschsprachigen Leser in einer eigenen spontanen Übersetzung von mir:
“Berichte, die sagen, dass etwas nicht geschehen ist, sind immer interessant für mich, denn wie wir alle wissen, gibt es bekanntes Bekanntes; da gibt es Dinge, von denen wir wissen, das wir sie wissen. Wir wissen, dass es auch bekanntes Unbekanntes gibt; was bedeutet, dass wir wissen, dass es manche Dinge gibt, die wir nicht wissen. Aber es gibt ebenso unbekanntes Unbekanntes – diejenigen Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen.”
Donald Rumsfeld
Ja, dies mag für den einen oder anderen ein alter Hut sein, aber ich habe es seinerzeit nicht mitbekommen, als es vor ein paar Jahren das erste Mal durchs Internet und die Medien ging und war dementsprechend angenehm überrascht, als ich das obere Zitat gestern im Profil eines Facebook-Nutzers entdeckte.
Während die zitierten Zeilen aus meiner Perspektive einen nicht zu unterschätzenden, philosophischen Wert haben, hat das amerikanische Internetmagazin Slate bereits 2003 zusätzlich die poetischen Fähigkeiten des ehemaligen US-Verteidigungsministers entdeckt, indem es einige Inhalte offizieller Rumsfeld-Transkripte einfach in das geeignete Versmaß setzte. Der Artikel heißt dementsprechend: “The Poetry of D.H. Rumsfeld – Recent Works by the Secretary of Defense“.



