Die eierlegende Wollmichsau von Nokia

Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia steht zurzeit aufgrund seiner Beschäftigungspolitik in Deutschland ja bekanntlich etwas in der Kritik. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die offizielle Informationsseite zum sogenannten “Morph Concept”. Was die Handy-Finnen in Zusammenarbeit mit der dem britischen “Cambridge Nanoscience Centre” entwickelt haben, ist nichts anderes als die “Eierlegende Wollmichsau” unter den Mobiltelefonen.
Mit Nano-Technologie lassen sich laut englischem Infotext Entwicklungen realisieren, die schlicht besser sind, als die heutigen Produkte. “Besser” bedeutet hier zum Beispiel leichter und widerstandsfähiger. Im Infotext ist sogar von Selbstreinigung und Selbsterhaltung die Rede. Eine Selbstreparatur ist ja sowieso überflüssig, da das Handy praktisch unkaputtbar sein soll. “Besser” bedeutet aber auch umweltfreundlicher und günstiger zum Beispiel durch noch viel kleinere, aber dafür viel leistungsfähigere Energiezellen, die sich durch einfache Sonneneinstrahlung aufladen lassen. “Besser” bedeutet aber auch flexibler und ästhetischer, weil mit durchsichtigen und bieg- bzw. formbaren Produkten ganz neue Designs entwickeln lassen.
Ein Trickfilm veranschaulicht in zehn Sequenzen die Vorteile der neuen Technologie. Mein Favorit: Das neue Handy kann mit seinen Sensoren fühlen und riechen, zeigt so zum Beispiel der Nutzerin im Trickfilm, ob ihr Apfel noch essbar ist. Mir ist zwar nicht bekannt, wie lange es noch dauern wird, bis wir alle mit grünen Nano-Handy-Armbändern durch die Gegend laufen, dafür weiß jedoch zweierlei: Erstens möchte ich dann auf jeden Fall auch eines besitzen und zweitens werden wir über die heutigen technischen Innovationen ala iPhone wohl nur noch müde schmunzeln können.




Hui ein sehr faszinierendes Video, aber was ich mich gerade frage, wo denn die ganzen Daten gespeichert sein sollen???
Mir wäre es ja schon lieb, wenn es endlich kleine Notebooks mit Solaroberflächen geben würde….
Also gegen die Notebooks mit Solaroberflächen würde ich auch nichts sagen.
Und wo die Daten gespeichert sein sollen? Wahrscheinlich ist der Speicher irgendwo in dem fast durchsichtigen Material enthalten, oder?