Zurzeit schreibe ich an den voraussichtlich letzten Hausarbeiten für mein Südslawistik-Studium und bewege mich dabei fast täglich zwischen vier verschiedenen Bibliotheken auf dem Campus, die alle unterschiedliche Öffnungszeiten und Ausleihbedingungen haben. Dazu kommt die Arbeit mit dem Fernleih-System.

Eines der Themen, die mich am meisten bewegen ist der “Becki kniževni dogovor” oder auf Deutsch die “Wiener Schriftsprachen-Vereinbarung”. Es handelt sich um eine im März 1850 in Wien getroffene zweiseitige handschriftliche Vereinbarung von sieben südslawischen Linguisten. Obwohl der Becki kniževni dogovor in fast jedem Buch zur südslawischen Sprachenthematik zumindest erwähnt wird, gibt es zu ihm viele widersprüchliche und schlicht falsche Angaben, so dass ich es für mich als interessant und sinnvoll erkannt habe, mich etwas eingängiger mit der Thematik zu beschäftigen. Read more…
Die Bibliothek vom Institut für Slavistik an der Universität Hamburg im 5. Stock des “Philosophenturms” (Van-Melle-Park 6) erstrahlt nach der Zusammenlegung mit der Bibliothek eines benachbarten Instituts in neuem Glanz. Hier ist nicht nur augenscheinlich viel Geld in die Sanierung der Räumlichkeiten geflossen – auch die Technik wurde ergänzt und so steht den Studenten seit kurzem in einem Extraraum ein eigener Buchscanner zur Verfügung.

Als ich den Zeutschel OS 12000 das erste Mal sah, musste ich Kopfschüttelnd an all die Bücher denken, die ich mühsam in den vergangenen Semestern zum Eigengebrauch auf meinem kleinen Flachbettscanner Canon CanoScan 4400F A digitalisiert habe, weil dies für mich bereits damals günstiger, platzsparender und praktischer war, als die herkömmliche Papierkopie im Copycenter. Dabei brauchte ich nach entsprechender Übung im Schnitt 10 bis 15 Sekunden pro Seite inklusive Seite-Umschlagen, Scan-Knopf betätigen, Scanner-auf-und-zu-klappen und gelegentlicher digitaler Bildnachbearbeitung. Read more…