Vorab sei gesagt, dass ich den vor allem in der Videospielszene nicht unumstrittenen Christian Pfeiffer einmal selbst auf einer Veranstaltung mitbekommen habe und denke, dass der Mann viel wahres sagt, vor allem was den schädlichen Einfluss des stundenlangen Fernsehens und Videospielens auf Kinder angeht. Und im Gegensatz zu vielen Experten die nur über Probleme reden, setzt Pfeiffer seine Konzepte regelmäßig in freiwilligen Selbstversuchen mit ganzen Schulklassen um, die z.B. für ein paar Wochen ihren Computerspielekonsum einschränken, während die Eltern sich gleichzeitig verpflichten, sich mehr mit ihnen zu beschäftigen. Wer Interesse hat, findet auf der Internetseite seines Institutes dazu mehr Informationen.
Aber um all dieses geht es nicht in dem Beitrag, den ich nun verlinke. Vielmehr hat das Blog Wortfeld sich kritsch gegenüber vorschnellen Expertenanalysen ausgesprochen, die leider in Zeiten von Live-Schaltungen und Sondersendungen zunehmen, aber im Nachhinein nicht unbedingt zum Verständnis der Situation beitragen. In diesem Fall hat es den Herrn Pfeiffer erwischt. Sicherlich würden sich aber – wenn jemand jetzt mal Nachrichtenfernsehen anmacht und den Block oder das Blog rausholt – ohne Probleme noch zahlreiche ähnliche Fälle finden lassen.
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Was ist einen Klick wert am heutigen Samstag, den 23.06.2007?
Der “Leidartikler” Jürgen Vielmeier aus Bonn berichtet auf Readers Edition über den Boom der indischen Softwareindustrie. Mittlerweile sei der Fachkräftemangel so extrem, dass die Inder selbst Aufgaben ins Ausland verlagern müssen – nach Singapur, Hongkong und die USA.
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Spiegelfechter Jörg Sutter macht sich Gedanken über eine beim Nachrichtenmagazin Spiegel verwandte Studie zu den friedlichen bzw. kriegerischen Bestrebungen der Staaten auf der Welt.
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Alexander Endl verweist auf seinem Blog auf ein Video von Professor Eric Faden von der amerikanischen Bucknell University. Jener hat sekundenlange Sequenzen aus fast zwei Dutzend Disney-Filmen zusammengeschnitten, um anschaulich zu machen, was das in den USA gebräuchlichen “Fair Use” alles erlaubt.
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Unter miniature-earth.com ist ein Animation zu sehen, die mit interessanten Zahlenmodellen aufwartet. Ich möchte hier keine Inhalte vorwegnehmen. Wer neugierig geworden ist, sieht es sich am besten selbst an. Doch seien kurz als Appetithäppchen folgende Details erwähnt: Wenn die gesamte Erdbevölkerung aus hundert Menschen bestehen würde, würden sechs von ihnen 59 Prozent des Besitzes auf sich vereinigen. Nur zwölf der hundert Menschen hätten einen Computer, nur drei von ihnen hätten auch einen Internetanschluss.
Jeder, der momentan zu Hause vor dem Monitor sitzt und bei einer dampfenden Tasse Kaffee oder Tafel Schokolade diese Zeilen liest, sollte sich besonders eine Aussage am Ende der Animation verdeutlichen: Wer einen Kühlschrank für seine Nahrungsmittel besitzt, wer einen Schrank für seine Kleidung besitzt, wer ein Bett zum Schlafen besitzt und wer zu guter Letzt ein Haus besitzt (bzw. die Miete dafür bezahlen kann), ist bereits reicher als 75 Prozent der Weltbevölkerung.
Am Ende werden noch folgende Internetadressen genannt: makepovertyhistory.org, millenniumcampaign.org und un.org/milleniumgoals/
via behnsen.com