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Archive for the ‘Medien’ Category

Reporting Justice

May 8th, 2007 Joachim No comments

Das “Institute for War and Peace Reporting” (IWPR) hat eine neue Publikation veröffentlicht, in der es sich mit der journalistischen Aufarbeitung von Kriegsverbrechen beschäftigt [Der Beitrag erschien erstmals am 26. Juni 2006 auf der Vorgängerversion dieses Blogs]. Dieses soll Anlass sein, einmal alle englisch-sprachigen Besucher dieser Seite auf die zahlreichen lohnenden Publikationen aufmerksam zu machen, die das IWPR in seinem Archiv unter “Special Reports & Publications” zum kostenlosen Download anbietet. Ebenfalls einen Blick wert ist eine interaktive Karte mehrerer Krisenregionen.

Ein paar Beispiele für das IWPR-Angebot:

Reporting Justice
A Handbook on Covering War Crimes Courts (2006)
PDF-Download [1 Teil | 2 Teil]

Handbook for the Radio Journalism Course in Political Reporting
Alle Kapitel als einzelne PDF-Datei zum Download:
[01 | 02 | 03]

War and Peace in the Caucasus
100 selected articles from IWPR’s Caucasus Reporting Service
PDF-Download [Englisch|Russisch]

Reporting for Change
A Handbook for Local Journalists in Crisis Areas (2004)
Alle Kapitel als einzelne PDF-Datei zum Download:
[00 | 01 | 02 |03 |04 |05 |06 |07 |08 |09 |10 |11 |12 |13 |14 |15]

Ohrid and Beyond
A cross-ethnic investigation into the Macedonian crisis (2002)
PDF-Download [Englisch]

Reporting the Future
A handbook for Afghan journalists (2002)
PDF-Download [Englisch]

Regional Media in Conflict
Case studies in local war reporting (2002)
PDF-Download [Englisch]

Categories: Internet, Medien, Politik Tags:

Das Ende der Musikindustrie

May 6th, 2007 Joachim No comments

Der in Los Angeles lebende deutsche Journalist Janko Röttgers (Blog) setzt sich in “Mix, Burn & R.I.P. – Das Ende der Musikindustrie” mit den durch das Internet verursachten Veränderungen im Musikgeschäft auseinander. Erfreulicherweise steht das Buch kostenlos zum Download zur Verfügung. Es ist im August 2003 im Hans Heise Verlag erschienen und hat einen Umfang von 183 Seiten. Die online stehende Fassung ist im Juni 2004 erstellt worden. Im dortigen Vorwort beschreibt Röttgers, dass er die kostenlose Veröffentlichung der digitalen Buchfassung als Experiment betrachtet:

Ich verdiene als Autor mein Geld mit der Auswertung von Urheberrechten, also dem Verkauf der Papierausgabe dieses Buches. Doch ich glaube, dass ein freierer Umgang mit diesen Urheberrechten dazu führen kann, dass mehr Menschen dieses Buch lesen, zu schätzen lernen und letztendlich auch kaufen.

Sicherlich ist zu bedenken, dass zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich die sofortige Veröffentlichung aller Bücher in einer kostenlosen digitalen Fassung, nicht nur den Verlagen sondern auch dem Buchhandel und letztendlich den Autoren den Todesstoß versetzen würde. Aber langfristig steht natürlich eine Veränderung in der Vertriebstruktur von Printmedien außer Frage und Röttgers ist seiner Zeit also schon einen kleinen Schritt voraus. So bleibt ihm zu wünschen, dass sein idealistischer Wunsch sich erfüllt und der eine oder andere Leser durch die Onlinefassung so auf den Geschmack kommt, dass er sich anschließend die Druckfassung zulegt.

Categories: Bloggen, Medien Tags:

Journalistisches Selbstverständnis

May 2nd, 2007 Joachim No comments

Der aufmerksame Leser wird bemerken, dass ich in diesen Tagen auch immer wieder mal einen Beitrag von meinem alten Blog erneut veröffentliche. Ich möchte sozusagen reinen Tisch schaffen und die alte Oberfläche so bald wie möglich abstellen, halte aber ein paar der älteren Inhalte für wertvoll genug, auch weiterhin erhalten zu bleiben.

So auch die Rede, die Frank A. Meyer, Chefpublizist des Ringier-Verlages, auf der Jahrestagung des Netzwerk Recherche am 20. Mai 2006 gehalten hat. Schweizer Meyer wirft als – wie er selbst sagt – “von Außen kommender” einen nicht nur ausgezeichnet formulierten, sondern vor allem schonungslos kritischen und ehrlichen Blick auf das aktuelle journalistische Selbstverständnis in Deutschland. Hiermit sind besonders die in diesem Bereich tätigen Besucher gebeten, die Rede nicht nur aufmerksam zu lesen, sondern ebenfalls Kollegen weiterzuempfehlen.

Ein großes Dankeschön an die n-ost-Redakteure Andreas Metz und Matthias Echterhagen nach Berlin für ihre freundliche Lektüreempfehlung.

Categories: Bloggen, Internet, Medien Tags:
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