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Archive for the ‘Hamburg’ Category

Bahnhof Zoo

May 3rd, 2007 Joachim 1 comment

Nachdem wir seine Tierart geklärt hatten, ist es ja ein bisschen ruhig geworden um unseren, am Netzplan in der Hamburger S-Bahn-Station Reeperbahn baumelnden Pinguin. Zeitweise kursierten Gerüchte, er würde so überraschend verschwunden sein, wie er seinerzeit aufgetaucht ist. Doch weit gefehlt. Wie eine investigative Recherche dieses Blogs ergab, befindet sich sein armer, geschundener Körper, oder was davon übrig ist, noch immer an seinem Platze. Nur hat er mittlerweile im Gleisbett seine vorerst letzte Ruhestätte gefunden. Doch handelt es sich dabei überhaupt um eine Nachricht? Ist öffentliches Interesse am Schicksal eines (zudem noch ziemlich verdreckten) Stofftieres vorhanden? Nun erstens treten an dieser Stelle harte Nachrichtenkriterien bisweilen zurück. Und zweitens ist ja bereits deutlich geworden, dass das Schicksal des kleinen, tapferen Genosse vermag, Menschen im Innersten zu berühren. So hat wie auf der Abbildung zu erkennen ist, ein Passant sich von dem Leid des Pinguins spontan dazu inspirieren lassen, seine Ruhestätte mit einem letzten Blumengruß zu ehren.

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Beckenrand

May 3rd, 2007 Joachim No comments

Ich staunte nicht schlecht, als vor zwei Wochen [Dieser Beitrag erschien erstmals am 8. November 2006 auf der Vorgängerversion dieses Blogs] an der Hamburger Uni plötzlich ein weißes Fischhändler-Mobil stand, aus dem es sang und klampfte und trommelte. Bei strömendem Regen hatte sich die – mir bisher unbekannte – Band “Beckenrand” auf eine kleine aber originelle Promo-Tour begeben. Und wenigstens meine Aufmerksamkeit hatten sie mit der Aktion schon mal erregt, sodass ich zu Hause gleich mal ihre Internetseite in Augenschein nahm.

Was die Jungs bzw. ihr Management da auf die Beine stellen, gefüllt mir richtig gut. Sie machen eigentlich alles richtig:

1. Ein ein eingängiger Name mit gut zu merkender, origineller Hintergrundgeschichte (“Die Schwimmbadtechniker”)

2. Eine schöne und übersichtliche Internetseite ohne lästigen Firlefanz aber mit Videos, und Texten.

3. Dazu eine eigene myspace-Seite mit Musikproben.

Und dabei kein einziges Wort über das körperliche Handicap des Schlagzeugers, der trotz seiner Einschränkung mindestens genauso behende mit den Stücken umgeht, wie seine Trommler-Kollegen. Da den Jungs dieses Detail wahrscheinlich ziemlich egal ist, soll auch dieser Text nicht damit enden. Stattdessen sei noch auf die ziemlich schlaue Idee des Labels Kurbad St. Pauli hingewiesen, die CDs (passend zum Motto der Band im praktischen “Startblock“) in Szeneläden in größeren norddeutschen Städten zu verkaufen. Die Maxi (mit vier anderen Newcomer-Bands kostet 5,- und das Ganze Album 6,99 Euro. Ihre Taktik: “Low price kills copy”. Ein rundum gutes Projekt also, dem ich viel Glück wünsche.

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Logik

May 3rd, 2007 Joachim No comments
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