Das Leben hält immer wieder Überraschungen für uns Blogger parat. Eben wurde ich hier im Lesesaal in der Slavistik-Bibliothek der Uni Hamburg vom Personal angesprochen, ob ich es gewesen sei, der im Internet einen Artikel über sie veröffentlicht hätte. Gemeint war mein Eintrag über den neuen Zeutschel-Scanner von vor etwa einem Monat. Jemand aus einer anderen Stadt hat den Beitrag anscheinend entdeckt und dem hiesigen Personal zur Info zugesandt. Im Gespräch mit den netten Bibliotheks-Damen, die mit der Thematik Blogs anscheinend noch nicht allzuviel in Kontakt gekommen sind, wurde mir wieder mal klar, dass ich vielleicht noch irgendwo deutlicher machen müsste, was dies hier eigentlich ist. Ich hab es zwar bereits im “FAQ” etwas ausführlicher erläutert, aber wer nicht weiß, was ein Blog ist, weiß wahrscheinlich auch nicht, wie er es unter “FAQ” nachschlagen kann. Ich habe mir auf jeden Fall notiert, die Read more…
Ich persönlich bin ein großer Freund der durch das Internet gegebenen Mögklichkeiten der Interaktion und Kommunikation. Somit hat mich die Nachricht sehr enttäuscht, dass das Projekt Netzzeitung.de ab Ende Dezember ohne eigene Redaktion bleiben muss und damit praktisch eingestellt wird. Meiner Meinung nach wird da ein hoffnungsvolles und zukunftsweisendes Projekt in den Sand gesetzt, wobei die fatalen Fehlentscheidungen hier wohl schon einige Jahre zurückliegen. Niemand braucht ein Online-Portal, dass nur Agenturmeldungen wiederkäut und dem Leser ansonsten keinerlei eigene Persönlichkeit zu bieten hat. Statt des Nachrichtenbreis hätte hier konsequent auf selbstgeschriebene Stücke gesetzt werden müssen. Gerade beim Themenschwerpunkt Internet ist hier riesiges Potential verschenkt worden. Und von Web 2.0 und der Möglichkeit, sich gerade mit ideelem und praktischem Support von Bloggern gegen die übermächtige Printkonkurrenz durchzusetzen, fangen wir lieber gar nicht erst an.
Im dazugehörigen Wikipedia-Eintrag wird nachgezeichnet, welche bewegte Geschichte das Online-Blatt seit seiner Gründung 2000 durchlebte. Leider habe ich keine aktuellen Informationen dazu finden können wie gut sich das Mutterprojekt nettavisen.no finanziert, aber ein oberflächlicher optischer Vergleich lässt in mir den Verdacht aufkommen, warum das eine Projekt eingestellt wird (Die Weiterführung als Aggregator kommt für mich einer Einstellung gleich) und das zweite (mit laut Alexa ganz ordentlichen Zugriffszahlen) weiter existiert. Schaut euch einmal die beiden nebeneinander gestellten Screenshots an (da die Datei 350KB groß ist, erst nach dem Klick) und überlegt selbst, welche der beiden Seiten euch allein optisch durch modernes Layout, große Bilder, poppige Farben, inhaltliche Vielfalt (z.B. Meldungen, Kolumnen, Comic-Strip, TV-Programm) eher zum Lesen anregt: Read more…