Buchtipp: Fuß fassen im Journalismus

Gestern lag im Briefkasten ein Belegexemplar des Buches “Fuß fassen: Wege in den Journalismus”, herausgegeben von Björn Richter. Es handelt sich um die mittlerweile dritte Auflage, die nach zwei im Rahmen der Jugendpresse Deutschland und der Gewerkschaft Verdi realisierten Auflagen, erstmals in großem Rahmen als reguläres Buch vertrieben wird.
Pressetext:
Viele anerkannte Journalisten wie Thomas Leif (SWR, Netzwerk Recherche), Boris Reitschuster (Focus), Hans-Jörg Vehlewald (BILD) oder Manfred Protze (Presserat) beschreiben das vielseitige Spektrum der Medien, schildern einen typischen Tagesablauf und geben Einblick in die multimedialen Anforderungen an junge Nachwuchsjournalisten. Sie sparen nicht mit eigenen Erfahrungen, mit Kritik und Empfehlungen. Alle Beiträge werden durch Erfahrungsberichte junger Nachwuchstalente ergänzt. Soll der Weg in den Journalismus eher über ein Volontariat oder über ein Studium gehen? Welche Vorteile bietet ein Fachstudium gegenüber einem Studium der Publizistik oder Journalistik? Und wie lassen sich in Praktika wertvolle Erfahrungen sammeln und wichtige Kontakte für die Zukunft knüpfen? Auf diese und viele andere Fragen gibt das Buch anhand zahlreicher Beispiele Antwort. Es enthält außerdem Hintergrundinformationen über rechtliche Rahmenbedingungen (z. B. das Informationsfreiheitsgesetz), Medienethik und Medienpolitik sowie einen umfangreichen Serviceteil mit Buchtipps, einer Linkliste, Fördermöglichkeiten und Beratungsangeboten.
Ich mag das Buch und halte es für empfehlenswert, aber ich bin ja auch mit zwei Beiträgen vertreten. Deswegen bin ich natürlich etwas befangen und werde mich zur inhaltlichen Qualität des Werkes jetzt auch nicht weiter äußern – das sollen lieber andere machen. Beim örtlichen Buchhändler (ISBN 3867640092 bzw. 978-3867640091) kostet das Buch 9,90 Euro. Mitglieder der Jugendpresse Deutschland und/oder der Gewerkschaft Verdi können es direkt beim UVK Verlag in Konstanz für zwei Euro weniger bestellen.
Am Ende bleibt mir nur noch, auf das sehr interessante Blog der Jugendpresse Deutschland und das Blog des Buch-Herausgebers Björn Richter hinzuweisen.




Ist das ding deiner Meinung nach für Seiteneinsteiger hilfreich?
Das Buch bietet einen umfassenden Überblick der Themen, die ein jugendlicher Berufseinsteiger beachten oder zumindest gehört sollte. Da sich dies natürlich stark mit dem Wissen überschneidet, dass auch ein Seiteneinsteiger benötigt, kann ich Deine Frage bejahen. Hilfreich ist es sicher und kommt zudem nicht als klassische biedere Einführungslektüre daher, sondern in etwas lockerer und verständlicher Form.
Vielleicht sollte ich demnächst mal eine Liste empfehlenswerter Journalismusbücher auf meinem Blog veröffentlichen. Für den Moment kann ich dir aber, wenn Du Dich für den Beruf interessierst noch ein absolutes Kultbuch empfehlen, das mir 1998 in der damaligen Auflage eine Menge wertvolle Informationen gegeben hat und auch mittlerweile aktualisiert worden ist, den Ratgeber freie Journalisten von Tom Buschardt.
Klasse, Danke. Ich interessiere mich nicht nur für den Beruf, sondern übe ihn bereits aus. Im Moment arbeite ich noch daran, Tritt zu fassen.
Ich werde mir das dann wohl auch mal ansehen. Nicht das ich unbedingt und sozusagen wirklich Journalist werden möchte, aber journalistisches Schreiben und der Beruf allgemein hat mich schon immer sehr interessiert.