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Blog Carnival Russian Media: Englischsprachige Russland-Blogs

12. Juni 2007 Einen Kommentar schreiben Kommentare


Dies ist ein Beitrag zum “Blog-Carnival Russian media”.

Als Student der Süd- und Westslavistik lese ich zwar regelmäßig Blogs aus Serbien, Kroatien, Bosnien und Tschechien, habe aber mit der russischen Blogosphäre bisher noch überhaupt keine Berührung gehabt. So ist der Blog Carnival Russian Media für mich eine willkommene Gelegenheit, zwei Themen zu verbinden, die mich schon seit längerem interessieren: Das Medium Blog und Osteuropa.

Aber wie vorgehen? Ich hielt es für sinnvoll, mich bei meiner Tour durch die russische Blogosphäre an dem Ausrichter des Karneval Krusenstern zu orientieren. Dort gibt es nämlich nicht nur einen äußert hilfreichen Beitrag, in dem Krusenstern grundlegende Informationen zur russischen Blogosphäre vermittelt, sondern auch ein auf Technorati, Sitemeter und GooglePagerank basierendes Ranking der 59 bekanntesten und/oder besten Blogs in Englisch oder Deutsch.

Ich habe nun nach rein subjektiven Kriterien aus dieser Liste eine Auswahl von zehn englischsprachigen Blogs getroffen, die ich im folgenden etwas näher vorstellen möchte. Die Reihenfolge der Blogs ist übrigens keine Wertung, sondern entspricht praktisch der Reihenfolge bei Krusenstern. Natürlich liegt es in der Natur der Sache, dass in der kurzen Zeit jeweils nur ein kurzer und weitgehend oberflächlicher Überblick möglich ist. Aber vielleicht fühlt sich ja der eine oder andere Leser dadurch motiviert, selber auf den vorgestellten Blogs zu überprüfen, ob er meine Einschätzungen teilt, oder nicht.

Blog 1: English Russia
Die Unterzeile des ersten Blogs “English Russia” lautet “Just because something cool happens daily on 1/6 of the Earth surface” und macht gleich zumindestens die geografische Relevanz des betreffenden Gebietes deutlich. Bei den Inhalten handelt es sich weitesgehend um witzige Anekdoten oder Situationen, oftmals dokumentiert durch ein Bild. Insgesamt handelt es sich wohl um hundert Postings. Laut Sitemeter kommen nur 2 Prozent der Besucher aus Russland, 3 Prozent dagegen aus Deutschland und 71 Prozent aus englischsprachigen Ländern. Ein Urheber ist nicht zu erkennen und wird auch nicht genannt. Warum nur? Angesichts von 56.000 täglichen Besuchern dürfte alleine durch die Google-Adds eine dreistellige Euro-Summe im Monat zusammenkommen. Fürchtet der Urheber Schwierigkeiten, weil es sich bei den Inhalten laut mehreren Kommentaren oftmals um Material von russischen Seiten handelt, für das wahrscheinlich keine Genehmigung zur kommerziellen Weiterverwertung vorliegt? Interessant ist auf jeden Fall die rege Diskussion auf der “About”-Seite, in der den Urhebern vorgeworfen wird, sie würden nur die schlechten Seiten Russlands zeigen. Abgesehen davon, dass leider die Macher der Seite auf keinen der Beiträge reagieren, ist es spannend zu beobachten, wie sowohl Russen als auch Ausländer auf eine derartige Darstellung des Landes reagieren. Zu der Seite gehört übrigens auch ein Forum, in dem aber ebenfalls Politik keine allzugroße Rolle spielt, sondern hauptsächlich Witzbilder gepostet werden.

Blog 2: La Russophobe
Das selbstgekürte “#1 independent English-language Russia politics blog in the world” beschäftigt sich nach eigener Aussage größtenteils mit der Veröffentlichung von Zeitungsartikeln und Texten von weiteren externen Quellen. Wie die Macher betonen, verzichten sie komplett auf Werbung und nehmen keine Spenden an, um Urheberrechtsauseinandersetzungen mit den zitierten Medien zu entgehen. Was the “English Russia” an politischem Tiefgang fehlt, mach “La Russophobe” drei Mal wieder wett, wobei die Art der Kritikäußerung Geschmackssache ist. Zum Beispiel machen die Verantwortlichen nicht nur keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegenüber Putin, sondern zeigen u.a. ein animiteres GIF-Bild, dass einen Morphingprozess seines Kopfes zu einem Totenkopf enthält.

Blog 3: Siberian Light
Durchschnittlich etwas unter 400 Besucher am Tag besuchen “Siberian Light“. Seit Februar 2004 erscheint in angenehmem und übersichtlichem Layout täglich ein Beitrag zur russischen Politik. Großes Manko ist, dass über den Kopf hinter der Seite, Andy Young, außer seinem Namen, seinem Studienabschluss und der Info, dass er mal in Irkutsk studiert und gelebt hat, nichts zu erfahren ist. Was nützen mir Analysen, wenn ich nicht einschätzen kann, wer dahinter steckt? Wie alt ist der Mann, woher kommt er und was macht er zurzeit beruflich? Trotzdem gehört “Siberian Light” eindeutig zu den technisch und strukturell besten Blogs, die mir während der Arbeit an diesem Beitrag auf den Bildschirm gekommen sind. Für Blogger dürfte dieser Beitrag interessant sein, in dem von Repressionen gegen russische Blogger die Rede ist, oder von Maßnahmen russischer Blogger gegen estnische Besucher, und auch der Cyber-Angriff gegen Estland im Mai findet Erwähnung.

Blog 4: Russia Blog
Also so ganz habe ich immer noch nicht verstanden, welche Strukturen nun hinter dem seit April 2005 existierenden “Russia Blog” stehen. “Gemanaged” wird es von Yuri Mamchur, Direktor des “Discovery Institute’s Real Russia Project“, am Discovery Insitute in Seattle. Für die Betreuung ist Charles Ganske zuständig, der ebenfalls beim Discovery Insitute angestellt ist. Der institutionelle Hintergrund erklärt die hohe Qualität der Beiträge, erweckt in mir aber natürlich automatisch ein gewisses Misstrauen im Bezug auf eine inhaltliche Unabhängigkeit. Interessant ist zweifelsfrei ein Beitrag aus dem September 2006 über die zehn gängisten Vorturteile gegenüber Russland. Außer zahlreichen Hintergrundtexten, die allesamt eines näheren Studiums wert scheinen, gibt es auch lockere, bloggigere Einträge. Mein Favorit ist ein Text über ein Poster zu Ehren der russischen Armee, auf dem das amerikanische Schlachschiff USS Missouri zu sehen ist, sowie eine indische Mig-Variante, die darüber hinaus noch 1999 bei einer Flugschau in Frankreich abgestürzt ist.

Blog 5: Robert Amsterdam
Seit September 2006 schreibt Rechtsanwalt Robert Amsterdam auf Englisch (und seit Januar 2007 auch auf Deutsch). Mit Sitz in Toronto. Er zitiert in seiner deutschen Fassung regelmäßig Medien wie Spiegel-Online oder Financial Times Deutschland, verfasst beizeiten aber auch mal einen Kommentar für die Süddeutsche Zeitung. Alles in allem eine wertvolle Quelle für aktuelle Beiträge zur politischen Entwicklung, aber nicht allzu “bloggig”.

Blog 6: Very Russian Tochka
Die nach meinem Empfinden beste Selbstbeschreibung besitzt “Very Russian Tochka” (“Sehr russisch Punkt”). Dabei sind die Worte des jungen Autoren durchaus auch auf andere Bereiche übertragbar und erscheinen mir trotz seines Alters (nach eigenen Angaben irgendwas bei 20) so weise, dass ich mir erlauben mächte, einen Teil direkt hier zu zitieren (Fettungen von mir):

“I’m not really an enemy of anyone or anything except misinterpretation. When someone presents a picture of Russia that’s clear-cut and simple, they’re usually wrong. When someone overuses emotionally laden words, be it “freedom” or “greatness”, “fascist threat” or “selling our country”, they’re either pushing an agenda, or have listened too much to someone pushing an agenda, or just need something to be passionate about. I don’t oppose freedom and democracy, but I do oppose “freedom” and “democracy” as universal trigger words, skeleton keys to every mind, words whose meaning is, essentially, “that which makes us the good guys and justifies all our actions, and questioning which makes our opponents evil”. We had lots of that from the Communists, thank you. Also, Iäd rather see Russia as a powerful, wealthy, and entirely independent nation, but that desire is perfectly selfish, like all non-destructive patriotism ultimately is, and thus tolerant of other nations pursuing the same goal. Ideas like “an Orthodox empire” or “restoring the USSR” fail to stir me – in fact, they annoy me far more than the naäve and muddled concept of Russia going out of its way to become a “Western democracy”. If anything, I hope one day we make “Western democracy” sound obsolete ä that is, unless the West comes up with a “Democracy 2.0″ in the meantime. However, I reserve the right to amuse myself by making outrageously imperialistic statements just to annoy the hell out of some of the less subtle folks whoäll miss the sarcasm. Theyäre in no short supply…. I make no claim to be representative of anyone or anything. äVery Russianä is how I feel, not how I position myself.“

Das Blog selber existiert seit knapp einem Dreivierteljahr und leider hat in den letzten drei Monaten die Zahl der Posts beständig abgenommen. Schade, denn einige Beiträge sind wertvoll, wie zum Beispiel die eigene Übersetzung eines auf einem russischen Blog geposteten Berichtes eines Wahlbeobachters. Weiterer Lesetipp: Die am weitesten verbreiteten russischen Vornamen.

Blog 7: Vilhelm Konnander
Der Schwede Vilhelm Konnader zeigt, wie jemand eine vernänftige und diversifizierte Linkliste auszusehen hat. Bei ihm gibt es nicht nur (wie bei einem Großteil der anderen Blogs in dieser Liste) Informationen über Russia, sondern auch Belarus, Ukraine, Moldova, Poland, Estonia, Latvia, Lithuania, Caucasus, Armenia, Azerbaijan, Georgia, Central Asia, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Tajikistan, Turkmenistan und Uzbekistan

Für seine zurzeit 50 täglichen Besucher veröffentlicht der 36-jährige Stockholmer (der beruflich als Berater für Politik und Sicherheit in Russland und Osteuropa tätig ist) neben kürzeren bloggigeren Beiträgen auch längere fundierte politische Analysen wie zum Beispiel über die Hintergründe des Konfliktes zwischen Russland und Estland. Und vielleicht lässt sich aus dem folgenden Zitat erkennen, was mir an Vilhelms Texten positiv aufgefallen ist: Er präsentiert die Standpunkte beider Seiten, schreibt nüchtern und emotionslos, was ich persönlich generell bei politischen Analysen als eines der wichtigsten Qualitätskritierien zu schätzen gelernt habe.

“Public opinion in Russia about the Baltic states was forged from the disappointment of their determination to abandon the ailing Soviet empire. The Balts were considered part of the liberal and reform oriented forces in soviet society, why Russians felt betrayed by the Balts as Moscow perceivably strived towards the same political goals as the Balts were identified with.”

Blog 8: Marc MacKinnon’s Blog
Erst seit März 2007 bloggt der Kanadier, ehemalige Russlandkorrespondent und Buchautor Marc MacKinnon. Zurzeit arbeitet Marc laut seiner Internetseite als Korrespondent im Mittleren Osten für die kanadische Zeitung The Globe and Mail. Seine Reiselust führte ihn zuvor unter anderem als Kriegsreporter nach Afgahnistan, in den Irak, nach Tschetschenien und in den Libanon. Sein Blog entstand dem ersten Eintrag im März zu Folge als Begleitung zu seinem im Herbst erschienenden Buch über den “Neuen Kalten Krieg”.

“The New Cold War, which will be released on April 17, 2007 in Canada and Sept. 22, 2007 in the United States, is the first book to show the recent wave of democratic revolutions (Serbia in 2000, Georgia in 2003, Ukraine in 2004 and Kyrgyzstan in 2005) for what they are ä links in the same chain of American-orchestrated events and part of a renewed struggle for influence between Washington and Moscow.”

Das Thema ist sicherlich kontrovers, und wenn sein Buch jemals in deutscher Sprache erscheint, könnt ihr alle sagen, ihr habt auf diesem Blog dass erste mal davon gehört. Überhaupt nicht kontrovers ist, dass das Blog gut aussieht, und regelmäßig gepflegt wird, also nicht bloß Beiwerk und Marketingmaßnahme für das Buch ist, sondern ein eigenständiges Medium mit interessanten Inhalten. So ist beispielsweise der heutige Eintrag das Transkript eines Interviews mit dem Ukraninischen Präsidenten Juschtschenko.

Blog 9: Ruminations on Russia
Bereits seit 2003 gibt es “Ruminations on Russia” (Für alle, die es nicht aus dem Kopf wissen: Rumination heißt “Nachsinnen”) und es wird in “regelmäßiger Unregelmäßigkeit” gepostet. Zum Blogger gibt es nicht viele Informationen außer den zwei Sätzen:

I’ve lived in Moscow longer than I’ve lived anywhere, so I guess you would call it home. I have a very developed sense of disliking most in other people what I dislike most in myself. Which makes Russians a great study.

Anscheinend ist der Mann im Techniksektor aktiv. Die Beiträge sind teilweise polemisch, teilweise gehaltvoll. So richtig weiß ich nach meinem Probelesen nicht, wass ich von dem Mix aus Politik, Technik, Wirtschaft und Alltagsanekdoten halten soll. Wahrscheinlich liegt dieses unterbewusste Unbehagen auch daran, dass ich nicht weiä, wer eigentlich hinter dem Blog steht.

Blog 10: White Sun of the Desert
Es heißt ja, dass eines der wichtigsten Elemente eines erfolgreichen Bloggers das gewisse persönliche Etwas ist. Davon bekommen die zurzeit täglich über hundert Besucher von “White Sun of the Desert” einiges geboten. Schade nur, dass der Brite Tim Newmann so selten schreibt und dass er sich dann auch Themen wie der Fußball-WW, dem Vietnamkrieg oder britischen Pornostars beschäftigt. Er lebt nämlich mit seiner uzbekischen Frau auf Sachalin und ich bedauere, dass er nicht einfach mal fotografiert und beschreibt, was sich bei ihm vor der Haustär und im Alltag ereignet. Das wäre nämlich wirklich spannend. Etwas unklar ist mir zudem, was Tim Newmann genau beruflich macht und wie seine eigentliche Verbindung nach Russland ist, die wohl schon vor dem Kennenlernen seiner Frau bestanden haben muss. Ein einführender Text fehlt und auch der erste Beitrag im Blog klärt diese Fragen nicht vollkommen. Vielleicht kommt es ja durch das Öl-Geschäft, denn aufgrund der zahlreichen Posts zu diesem Thema, schätze ich, dass Tim beruflich in diesem Sektor aktiv ist. Auf jeden Fall schreibt er lustig (Als Kategorienbeschreibung für seine Adsense-Werbung wählte er “Shameless Capitalism“) und ist ein lebendes Beispiel, wie sich die Globalisierung auf das Leben auswirken kann. Lesetipp: The Benefit of Blogging.

Fazit

Puh, fertig. Ich hoffe, die Liste findet Anklang. Ich zumindest habe nun nach einem mindestens kurzen Besuch der 59 Blogs auf Krusensterns Liste (beziehungsweise längeren Besuch der oberen zehn) wenigstens eine erste Orientierung bei den Russlandblogs erhalten und bin sicher, dass ich ein paar von ihnen regelmäßiger besuchen werde. Sollte ich etwas falsch verstanden oder missverständlich dargestellt haben, bitte ich um Ergänzung und Hinweise. Angesichts des Umfanges konnte ich wie zum Beispiel im Falle von “White Sun of the Desert” nicht jeden Eintrag durchlesen, um die vermissten Hinweise zu seiner beruflichen Tätigkeit zu finden. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei auch um Informationen, die auf einem guten Blog leicht und schnell zu finden sein sollten.

Nicht verschweigen mächt ich, dass zwei Dinge meine Laune bei diesem Karneval etwas getrübt haben. Zum einen ist es erstaunlich, dass trotz der augenscheinlich großen Verbreitung der Ankündigung nur eine so überschaubare Anzahl an Bloggern mitmacht, die zum großen Teil sowieso bereits eine Affinität zu Osteuropa besitzen. Dies finde ich bedauerlich, weil ich täglich in meinem RSS-Reader auf Stückchen oder Aktionen stoße, deren Themen nach meinem Empfinden weder die Relevanz noch den möglichen positiven Effekt einer Teilnahme am Russian Blog Carnival besitzen. Der zweite Aspekt, den ich schade finde, ist dass praktisch alle (ich bitte um Korrektur, falls ich mich irre) Blogger in der oberen Liste alle entweder Nicht-Russen oder Exil-Russen sind. Ich kann mir schwer vorstellen, dass englischsprachige Blogs von aus Russland schreibenden Russen bei Krusenstern keine Beachtung gefunden haben. Warum gibt es also in der Liste bzw. im Netz keine in Russland lebenden, auf Englisch schreibenden Blogger? Hat das Internet in Russland noch nicht die Verbreitung gefunden, wie im westlichen Europa? Sprechen viele Leute nur Russisch oder jedenfalls nicht genügend Englisch oder Deutsch, um darin zu bloggen? Befürchten die Leute, die technisch und sprachlich in der Lage wären, Nachteile im beruflichen oder privaten Leben, wenn Sie offen über kritikwürdiges aus ihrer Umgebung schreiben? Wie oben erwähnt, lese ich mit großem Interesse Blogs zu südosteuropäischen Themen und weiß, dass dort das Bild nicht komplett ist, wenn ich nur die externen Meinungen berücksichtige und die einheimischen Blogger außer Acht lasse.

Generell hat sich mir gezeigt, wie wichtig es ist, bei einer ernsthaften Beschäftigung mit dem Medium Blog möglichst viele verschiedene zu lesen. Denn wie in der Übersicht deutlich wird, unterscheiden sich die Themenschwerpunkte genauso wie die dahinterstehende Ausbildung und Kompetenz sowie politische oder lebensphilosophische Orientierung des Bloggers. Ich würde also davor warnen, ein oder zwei Blogs als Ersatz für die Information durch herkömmliche Medien zu lesen, sondern immer einen größeren Mix, der es z.B. erlaubt, politische Aspekte aus mehreren Perspektiven zu betrachten.

Um mich an mein Anfangskonzept zu halten, habe ich mich hier nur mit englischen Blogs beschäftigt. Ein paar deutsche Russlandblogs sind mir aber ebenfalls positiv aufgefallen und ich werde in Kürze hier noch einen weiteren Artikel folgen lassen.


Kommentare (4) Trackbacks (1) Einen Kommentar schreiben Trackback
  1. andron13
    13. Juni 2007, 01:22 | #1
    Antwort | Zitat

    Ausser “English Russia” hab ich von den Blogs nie gehört. ;) . Wirklich gute Blogs sind bei LJ in Muttersprache zu finden.
    MfG :)

  2. Krusenstern
    13. Juni 2007, 09:31 | #2
    Antwort | Zitat

    Kompliment! Das ist ein wirklich fundierter Beitrag für den “Blog-Karneval Russian Media”, in jeder Zeile spürt man die sorgfältige Recherche. Einige Details zu den Autoren kannst Du (noch) nicht wissen, die reiche ich per E-Mail nach…

    Zu Deinen zwei Schlussbemerkungen:

    - Ich bin nicht überrascht, dass nur Blogger mit einer Affinität zur FSU mitmachen. Im Gegenteil: Mich überrascht die hohe Zahl der Teilnehmer und vor allem die hohe Qualität der Beiträge (wofür Dein Beitrag ein sehr gutes Beispiel ist). Das Thema “Russische Medien” ist sehr komplex und ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ein Blog-Karneval zu diesem Thema überhaupt funktioniert.

    - Es gibt meines Wissens tatsächlich sehr wenige Russen, die aus Russland in englischer oder deutscher Sprache Weblogs schreiben. Dafür sind im russischen LiveJournal * “Schiwoi Schurnal” einige (mit der Betonung auf einige) wirklich gute Blogs zu finden, wie andron13 schreibt. Viele Blogs dort sind nämlich einfach nur “virtuelle Boxringe”.

    Beim letzten Satz musste ich schmunzeln. Ich habe im Herbst 2006 einige Blogs besprochen, leider aber das Projekt aus den Augen verloren. Nun bin ich gespannt…

  3. Coole russen
    23. Februar 2008, 18:19 | #3
    Antwort | Zitat

    also wenn du dich mit slavistik beschäftigst müsstest du doch theoretisch auch russisch können oder nicht ? wieso kommstu dann nicht in kontakt mit blogs aur russisch … sondern wie du sagst nur auf tschechisch und so weiter

    ansonsten ein echt informativer beitrag kompliment !

  4. Russe
    7. März 2008, 17:24 | #4
    Antwort | Zitat

    Sehr schöner Artikel! Kann ich jeden wärmstens empfehlen1

  1. 9. April 2008, 07:18 | #1
    Gedankenbörsen-Blog » :::Russische Medien bewegen:::
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