Impressionen vom St. Pauli Aufstieg
Hier geht es zur Galerie mit Exklusiv-Bildern vom Public-Viewing
Wenn praktisch direkt vor meiner Haustür Fussball-Geschichte geschrieben wird, darf ich doch nicht fehlen. Mit diesem Gedanken bin ich jedoch nicht alleine gewesen und so versammelten sich Medienberichten zufolge im Millerntor-Stadion um die 15.000 und auf dem Spielbudenplatz beim Public-Viewing auf der Reeperbahn ungefähr 18.000 Seelen, um gemeinsam mit dem FC. St. Pauli den Aufstieg von der dritten in die zweite Liga zu zelebrieren. Tja, was soll ich sagen. Die Jungs haben es geschafft und mit dem 2:2 genau jenen einen Punkt geholt, der noch fehlte. Berichte über den Spielverlauf finden sich genügend im Netz, deswegen spar ich mir das an dieser Stelle. Ich hätte sowieso nur die Szenen beschreiben können, die nicht gerade von einem Ast verdeckt waren, zumindestens in der ersten Halbzeit, bis ich mir dann einen besseren Platz erobern konnte.
Während der mit Live-Musik aufgepeppten Halbzeit-Pause konnte ich mir dann lebensphilosophische Fragen stellen, wie ob es eigentlich (wie auf der Leinwand) “braun-weiss” mit Bindestrich oder (wie auf dem Transparent am Schmidts Tivoli) “braun weiss” ohne Bindestrich geschrieben wird. Außerdem habe ich endlich erkannt, welche Vorteile Telefonzellen Telefonbalken gegenüber Mobiltelefonen haben. Und ich habe mich zum ersten Mal gefragt, was eigentlich so ein Zimmer in einem Stundenhotel auf der Reeperbahn kostet – Denn einige Fussballfans hatten wohl zusammengelegt, um eine bessere Sicht auf die Leinwand zu erhalten. Dieses und noch ein paar andere Eindrücke habe ich in einer Flickr-Galerie zusammengefasst, die hier erreichbar ist.





und ich habe mich in Berlin rumgetrieben, als Pauli aufgestiegen ist. Ich könnte heulen. Das hätte ich zu gerne mitbekommen