Bilanz – Die Entwicklung im Mai 2007
Da ist er nun, der erste reguläre Monatsrückblick. Ich hatte ja bereits hier gesagt, dass für mich zu den interessantesten Inhalten auf anderen Blogs die möglichst detailierten Beschreibungen der Entwicklung gehören.
Die Geschehnisse im Mai 2007
Bereits im vorhergehenden Eintrag zu dem Thema war zu sehen, dass der 13. Mai mir dank des Marija-Serifovic-Effekts fast eine Verdreißigfachung des in den Wochen zuvor erreichten Besucherschnitts brachte. Letztendlich sind es 332 Besucher gewesen, von denen die große Mehrheit wegen meiner Liedtext-Übersetzung auf das Blog gekommen ist. Auch die folgenden Tage brachten noch jeweils knapp 200 Besucher, wobei ein großer Anteil der Zugriffe am 14. und 15. Mai anlässlich meiner Teilnahme an einer Mybloglog-Community-Aktion erfolgte und laut Blogcounter hauptsächlich von Mybloglog-Usern aus den USA erfolgte.

Für den Mai hatte ich mir das Ziel gesetzt, einen Tagesschnitt von mindestens zehn Besuchern zu erreichen. Bis heute zählt Blogcounter 875 Besucher für den Beitrag zum Eurovisions-Siegertitel. Von Hand lassen sich 24 davon für den Monat Juni rauszählen, womit mir die nächtliche Übersetzungsarbeit allein im Mai 851 Besuche gebracht hat. Wenn ich von der Gesamtbesucherzahl von 1.681 Besuchern für den Monat Mai die oben erwähnten 851 abziehe, komme ich auf 830, also knapp 27 am Tag. Nehme ich noch die 252 Besucher von der Mybloglog-Community-Aktion weg, komme ich immer noch auf 578, also knapp 19 am Tag.

Ausschnitt aus der Besucherstatistik von Blogcounter. Links sind die Monate, ganz rechts die jeweiligen Besucherzahlen und in der Mitte die durchschnittlichen täglichen Besucherzahlen zu sehen.
Hier noch ein Blick auf die zurückliegenden Monate. Ohne mein Dazutun hatte ich im Februar und März jeweils einen Durchschnitt von 3 Besuchern am Tag. Nach Wiederaufnahme des Betriebes stieg dies im April auf 7 und im Mai dann auf 54.
Warum sind diese Zahlenspiele für mich relevant? Die Möglichkeiten eines Blogs steigen exponentiell mit der Zahl seiner Leser. Je höher diese ist, desto mehr qualitative Kommentare, desto mehr produktive Rückmeldungen lassen sich erwarten, desto mehr potentiell Interessierte finden sich unter den Lesern für Aktionen oder empfohlene Veranstaltungen, desto mehr Zeit kann guten Gewissens in das Blog investiert werden. Da es mir inhaltlich wichtig ist, mache ich verstärkt im Kreise meiner privaten und geschäftlichen Umgebung darauf aufmerksam, dass es so etwas wie Blogs überhaupt gibt und warum es sich lohnt, sie zu lesen. In jeden Gespräch wird mir dann mehr oder weniger deutlich die Frage gestellt, ob es denn überhaupt jemanden interessiert, was ich da ins Netz stelle. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Werte interessant, die der Dienst Google Analytics für die Treue meiner Besucher ausgibt:

Wenn ich die obere Übersicht richtig deuten darf, scheint es einen respektablen Prozentsatz an Besuchern zu geben, die in regelmäßigen Abständen erneut bei mir vorbeischauen. Ich halte die Zahl eigentlich fast für zu hoch, weil ich mir schwer vorstellen kann, dass es nach einem Monat bereits knapp 280 Besucher geben soll, die mich mehr als 9 Mal besucht haben, bzw. davon 130 die das Blog mehr als 26 Mal angesehen haben. Eigentlich erscheint mir dies schon fast unrealistisch, aber ich wüsste momentan auch nicht, wie ich die Angaben noch genauer überprüfen könnte.
In der unteren Grafik ist zusätzlich ersichtlich, woher die Besucher im Mai gekommen sind. Nur in den seltensten Fällen (2,6 Prozent) hat jemand direkt meine Adresse aufgerufen und auch die Weiterleitungen über die Suchmaschinen mit etwas über 6 Prozent sind verschwindend gering im Vergleich zu den Verweisen über Links auf anderen Seiten.

Mobiles Blogging
Anlässlich eines zweitätigen Treffens von JungeJournalisten.de in Berlin machte ich meine ersten Erfahrungen im Mobilen Bloggen. Die Statistiken haben zwar keinen größeren Schub erkennen lassen, aber ich denke, dass sich der Aufwand gelohnt hat, weil sicher der eine oder andere der Kollegen durch die Veranstaltung auf dieses Projekt aufmerksam geworden ist und nun auch regelmäßig hier vorbeischaut.
Ein schnelles Danke
Obwohl es schon ein paar Tage her ist, erinnere ich mich noch gut an den Augenblick, als mir WordPress plötzlich einen unbekannten Backlink anzeigte. Und so ging Thomas vom “News Splitter Blog” in meine persönliche Blog-Geschichte ein als erste mir persönlich unbekannte und nicht mit mir verwandte Person, die mich verlinkte. Zwei Wochen später war dann der gleiche Thomas war dafür verantwortlich, als zum ersten Mal ein Beitrag von mir in einem anderen Blog aufgegriffen worden ist. Danke nochmal.
Ich bin dankbar für sämtliche Unterstützung aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis, aber besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle Jürgen. Er kann fantastisch zeichnen, studiert zurzeit in Schweden und hat ein großes Herz. Ersteres ist wichtig, weil von ihm die Comic-Interpretation meines Kopfes auf der Startseite stammt, zweites, weil ich so dank der Länder-Besucherstatistik genau weiß, dass er (aus Schweden) in den letzten anderthalb Monaten bereits 17 Mal dieses Blog angesehen hat und letzteres weil er die bisher ausgefallenste Werbemaßnahme für mich initiiert hat. Nach einer Skype-Konversation, in der sich ihm mein Herzblut für dieses Projekt offenbart hat, wollte er mir unbedingt helfen und nutzt dazu die Statuszeile bei seinem Skypeprofil:

Die Autoren der ganzen Suchmaschinenoptimierungs-Blogs werden vielleicht schmunzeln, weil sie eher mit Maßnahmen zu tun haben, die auf einen Schlag hunderte oder tausende Besucher bringen, was bei Jürgens 28 Skype-Kontakten nicht zu erwarten ist. Aber ich bin sehr stolz, solche Freunde zu haben, die sich mit mir so identifizieren, dass sie in ihrem persönlichen Profil ihrem gesamten Bekanntenkreis ein Projekt von mir präsentieren. Ich bin wirklich gerührt gewesen, als ich es zum ersten Mal gesehen habe und hoffe immer noch, dass sich Jürgen demnächst von mir dazu überreden lassen wird, das eigene Comic-Blog zu starten, über das wir schon so oft gesprochen haben. Bis dahin ein herzliches Danke nach Schweden.
Lektionen
Ich habe diesen Monat unter anderem gelernt, dass …
- … Beiträge mit Nutzwert sehr erfolgreich sein können, vor allem wenn sie möglichst exklusiv und zeitlich passend platziert sind.
- … es Einzelbeiträge gibt, die sich um einiges attraktiver für Leser erweisen, als andere. So stechen im Mai “Verwirrende Schönheit” mit 61 und der Beitrag zum St.-Pauli-Aufstiegs-Public-Viewing mit 62 Besuchern hervor.
- … die Tage um das Wochenende durchschnittlich besser besucht sind als die Werktage.
- … die Werbung mit Zanox nicht im geringsten so effektiv ist, wie mit Google Adsense. Ich werde den Code deswegen demnächst deinstallieren.
Mein Ziel für den Juni 2007
Ich möchte die durchschnittliche Zahl von 50 Besuchern am Tag halten, was verdammt schwer werden sollte, da sie im Vormonat vor allem durch zwei extrem erfolgreiche Einzelbeiträge zustande gekommen ist.
(Außerdem muss ich dringend eine neue grafische Oberfläche installieren. Dazu werde ich mich aber erst in ein paar Tagen äußern, um diesen Beitrag nicht zu unübersichtlich zu machen.)
Hier noch der Mai 2007 für die Statistikfans
Pagerank: 2
Pagerank-Vorraussage (05.06.): 4 (3.6) 78.9% (866 Backlinks)
Seitwert 12.37/100 (Ranking 23.299/34.683)
Technorati Authority: 39 (125 blog-reactions)
Besucher im Mai: 1.681 (Blogcounter) 1.601 (Google Analyctis)
Seitenaufrufe im Mai: 4.720 (Blogcounter) 4.526 (Google Analyctis)
Alexa Traffic Rank: 1.610.386 (Germany 43.983)
Feedburner Readers: 10




Kleine Korrektur: Es waren nicht 28, sondern 74 Skype-Kontakte
Aber ich weiß nicht, ob man die internationalen zählen kann, wenn sie kein deutsch können