Archive

Archive for November, 2009

Optischer Vergleich von Netzzeitung.de und nettavisen.no

November 30th, 2009 Joachim 1 comment

Ich persönlich bin ein großer Freund der durch das Internet gegebenen Mögklichkeiten der Interaktion und Kommunikation. Somit hat mich die Nachricht sehr enttäuscht, dass das Projekt Netzzeitung.de ab Ende Dezember ohne eigene Redaktion bleiben muss und damit praktisch eingestellt wird. Meiner Meinung nach wird da ein hoffnungsvolles und zukunftsweisendes Projekt in den Sand gesetzt, wobei die fatalen Fehlentscheidungen hier wohl schon einige Jahre zurückliegen. Niemand braucht ein Online-Portal, dass nur Agenturmeldungen wiederkäut und dem Leser ansonsten keinerlei eigene Persönlichkeit zu bieten hat. Statt des Nachrichtenbreis hätte hier konsequent auf selbstgeschriebene Stücke gesetzt werden müssen. Gerade beim Themenschwerpunkt Internet ist hier riesiges Potential verschenkt worden. Und von Web 2.0 und der Möglichkeit, sich gerade mit ideelem und praktischem Support von Bloggern gegen die übermächtige Printkonkurrenz durchzusetzen, fangen wir lieber gar nicht erst an.

Im dazugehörigen Wikipedia-Eintrag wird nachgezeichnet, welche bewegte Geschichte das Online-Blatt seit seiner Gründung 2000 durchlebte. Leider habe ich keine aktuellen Informationen dazu finden können wie gut sich das Mutterprojekt nettavisen.no finanziert, aber ein oberflächlicher optischer Vergleich lässt in mir den Verdacht aufkommen, warum das eine Projekt eingestellt wird (Die Weiterführung als Aggregator kommt für mich einer Einstellung gleich) und das zweite (mit laut Alexa ganz ordentlichen Zugriffszahlen) weiter existiert. Schaut euch einmal die beiden nebeneinander gestellten Screenshots an (da die Datei 350KB groß ist, erst nach dem Klick) und überlegt selbst, welche der beiden Seiten euch allein optisch durch modernes Layout, große Bilder, poppige Farben, inhaltliche Vielfalt (z.B. Meldungen, Kolumnen, Comic-Strip, TV-Programm) eher zum Lesen anregt: Read more…

Online-Rechnungen erstellen für Selbstständige und Freiberufler

November 30th, 2009 Joachim No comments

[Trigami-Anzeige]

Der Online-Abrechnungsdienst Billomat wirbt mit einem hoch gesteckten Ziel: “Mit Billomat soll Fakturierung wieder Spaß machen!” Grundlage ist die nach dem Prinzip “Keep it simple” strukturierte und somit leicht überschaubare Online-Oberfläche. Nach der kostenlosen Anmeldung erhält der Nutzer unter einer individuellen URL Zugang zu seinen Daten, die sich frei nach dem Muster www.beispielnutzer.billomat.com bilden lässt. Hier können nun unter “Artikel” Vorlagen der vom eigenen Unternehmen verkauften Leistungen oder Produkte angelegt werden sowie unter “Kunden” Kontakt-, Bank- und Adressdaten der bisher bekannten Kunden. Anschließend lassen sich unter “Dokumente” auf Basis der zuvor eingegebenen Informationen Angebote und Rechnungen zusammenstellen und anschließend per E-Mail, Post oder Fax versenden.

Im Menüpunkt “Preise” lässt sich die dem System zugrunde liegende Preisstaffelung erkennen. Die meisten Freiberufler dürften mit den Leistungen der Pakete “M” oder “L” vollkommen auskommen und hätten damit Kosten von 9 bis 19 Euro. Wer sich darüber im Klaren ist, dass für professionelle Fakturierungs-Software sonst bereits eine Summe im Bereich investiert werden muss, bevor auch nur eine einzige Rechnung geschrieben wird, erkennt den finanziellen Reiz hinter Billomat. Zudem wird der Tarif monatlich abgerechnet, kann aber nach Unternehmensinformationen jederzeit und gebührenfrei gewechselt werden. Es wird betont, dass man mit den Kunden und ihren geschäftlichen Aktivitäten wachsen will und nicht auf Grundlage langfristig abgeschlossener vertraglicher Verpflichtungen. Für den Kunden hat dies den Vorteil, dass er bei Nichtgefallen innerhalb weniger Wochen zu einem Anbieter wechseln kann und er sich deswegen des Engagements der Billomat-Mitarbeiter noch sicherer sein kann, ihn mit ihrem Produkt zufrieden zu stellen. Read more…

Achtung bei automatischem Wordpress-Update

November 30th, 2009 Joachim 2 comments

Ich betreibe mehrere Projekte mit Wordpress und finde es grundsätzlich praktisch, dass mittlerweile automatische Software-Updates auf Knopfdruck möglich sind, ohne jedes Mal mühsam den FTP-Client anschmeißen zu müssen. Nur einen Haken gibt es: Wordpress kopiert beim Update relativ stumpf die aktuellen Dateien über die existierende Installation und dies birgt Risiken, die sich erst später erkennen lassen.

Zum Beispiel werden die Daten des Standard-Themes relativ stumpf überkopiert. Wer wie ich nun in einigen Fällen das Default-Theme Kubrick genutzt, aber mühevoll den Code und die grafische Gestaltung modifiziert hat, sollte lieber über eine händische Sicherheitskopie verfügen. Denn ansonsten sind die Früchte seiner Arbeit futsch. Auch kleine Codeschnipsel wie z.B. das Snipplet des Bloggerei-Icon sind dann verloren. Mir fiel dies jüngst kurz nach einer größeren Aktualisierung auf, als ich auf einmal gleichzeitig für mehrere Projekte eine Warnmeldung von Bloggerei erhielt, dass der zur Teilnahme obligatorische Code sich nicht mehr in meinen Seiten finden lies. Die Lösung in diesem Fall: Wer wirklich sicher sein möchte, muss entweder von Hand das Default-Theme in einen umbenannten Ordner kopieren und von dort aus aktivieren. So werden die Dateien dort beim nächsten Update nicht mehr automatisch erneuert. Eine weitere Möglichkeit ist, gleich auf ein anderes Theme zuzugreifen. Dazu rate ich ohnehin, denn mir gefällt die Eigenschaft beim Default-Theme nicht, in der Beitrags-Einzelansicht die Seitenspalte nicht anzuzeigen. Read more…

Categories: Bloggen, Internet, Kunst, Sonstiges Tags:
Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 vor