Dönhoff-Journalistenstipendium für zwei Monate in einer russischen oder polnischen Redaktion
Gerade angesichts der aktuellen Job-Flaute könnte dies für den einen oder anderen Kollegen von Interesse sein:
Für das Jahr 2009 schreiben die Internationalen Journalisten-Programme (IJP) zum neunten Mal ihr Stipendienprogramm für Osteuropa aus. Die Austauschländer werden voraussichtlich Polen, Russland, Belarus, die Ukraine, Georgien, Armenien und Aserbaidschan sein.
Insgesamt fünf deutsche Journalisten erhalten die Möglichkeit, in den Monaten Oktober und November bei einem russisch- bzw. polnischsprachigen Medium als Gastredakteur zu arbeiten. Zeitgleich wird das Stipendienprogramm für Journalisten aus den GUS-Ländern und Polen ausgeschrieben, die sich für einen zweimonatigen Arbeitsaufenthalt in Deutschland bewerben können.
Das Stipendium beginnt Anfang Oktober 2009 mit einer viertägigen Einführungstagung in Deutschland. Daran schließt sich der achtwöchige Aufenthalt bei dem osteuropäischen bzw. deutschen Medium unmittelbar an. Das Gastmedium suchen die IJP in Absprache mit den Stipendiaten aus.
Stipendienzahlung
Das Stipendium besteht aus einer einmaligen Zahlung von 3.500 Euro. Dieser Betrag soll Reisekosten, Verpflegung und der Unterkunft während des Auslandsaufenthaltes, Visa-Gebühren und Krankenversicherung decken. Eine Vergütung der journalistischen Tätigkeit vor Ort erfolgt nicht. Eine Verschiebung des Gastaufenthaltes ist nicht möglich.
Bewerbung
Bewerben kann sich jeder Journalist zwischen 23 und 35 Jahren, der als freier Mitarbeiter, Volontär oder Redakteur bei deutschen Medien tätig ist.
Bewerbungen müssen bis zum 30. April 2009 eingegangen sein (Datum des Poststempels; bitte keine Einschreiben, keine Päckchen).
Der Bewerbung beizufügen sind:
- der Bewerbungsbogen 2009 (pdf)
- ein tabellarischer Lebenslauf mit Passbild
- ein Motivationsschreiben
- ein journalistisches Gutachten des Ressortleiters oder Chefredakteurs (das zugleich die Bewerbung unterstützt, ggf. die Beurlaubung für die Zeit des Stipendiums sicherstellt und als journalistischer Tätigkeitsnachweis dient)
- maximal drei schriftliche Arbeitsproben; Fernseh- und Rundfunkjournalisten werden gebeten, als Arbeitsnachweis keine Kassetten einzusenden, sondern eine Liste herausragender Beiträge
- eine Präferenzangabe für bestimmte Länder und Medien sowie die Angabe, ob die Bewerbung für alle oder nur für die benannten Länder gelten soll.
Die Auswahl erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs durch eine Jury anhand der Bewerbungsunterlagen bis zum 1. Juni 2009.
Bewerbungsadresse:
IJP e. V.
Marion Gräfin Dönhoff-Programm
c/o Miodrag Soric
Von-Halberg-Str. 28
53125 Bonn
Weitere Infos: http://www.ijp.org/doenhoff.html




