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Archiv für Januar, 2009

Was schönes zum Wochenende – Die Geschichte des Basketballwunders Jason McElwain

31. Januar 2009 3 Kommentare

Dem Namen dieses Blogs entsprechend mangelt es nicht an Beiträgen mit klarem Medienbezug. Aber Optimismus? Den sucht man gerade im Journalismus in diesen Zeiten eher vergeblich. Um dem zweiten Kernthema von “Journalist und Optimist” etwas mehr Rechnung zu tragen, gibt es hier zukünftig zu den Wochenenden aufmunterndes und schönes aus der Welt.

Heute ist die Geschichte von Jason McElwain dran, die gleichzeitig ein Beispiel dafür ist, wie solche Geschichten im Netz weitergetragen und verbreitet werden. Erstmals aufgefallen ist mir das Schicksal des jungen Autisten gestern in einem Video, auf das Sven bei Facebook hingewiesen hatte. Ich war restlos begeistert. Seht selbst:


Direktlink zum Video

Und nun noch die Zusatzinfo. Jason McElwain hat mittlerweile ein Buch mit dem Titel “The Game of my Life” veröffentlicht (bestellen bei Amazon, reingucken bei Googlebooksearch). Das Märchen spielte sich im Februar 2006 ab und bereits einen Monat später war die Geschichte auch in die deutschen Medien gelangt (z.B. Artikel in der Welt und FAZ). Wer ein bisschen die Suchmaschinen bemüht, wird feststellen, dass die Story zuerst von den klassischen Medien aufgegriffen und bis heute in Wellen von Blogs und auf Videoplattformen wie Youtube weitergetragen wird. In seinem englischen Wikipediaeintrag (Wikipediaeintrag Jason McElwain) ist zu lesen, dass Jason nach seiner Glanzleistung mehrere berühmte Persönlichkeiten aus Politik und Sport traf, ja sogar selbst zu einem “Celebrity” wurde und durch die Talkshows des Landes zog. Einer der Höhepunkte war ein Treffen mit dem damaligen U.S.-Präsidenten Bush sowie die Auszeichnung für den “Best Moment im Sports 2006” des Senders ESPN. Zurzeit wird anscheinend ein Film vorbereitet, der laut IMDB zurzeit für 2010 angedacht ist. Wir werden also noch vermutlich noch viel von Jason McElwain hören.

Und mit diesen Worten wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende!

Woher der Stern das menschliche Ohr für sein Bilderrätsel bekam

30. Januar 2009 2 Kommentare

Grafiker Timo Buske staunte nicht schlecht, als er sein Ohr im Magazin Stern entdeckte. Dabei handelte es sich aber nicht um ein missglücktes Porträtfoto von Timo, sondern vielmehr um die Grafik eines Ohres, die er vor einiger Zeit für eine Werbeagentur angefertigt hatte und nun als Arbeitsprobe auf seiner Internetseite timobuske.de präsentiert.

Da diese Bilddatei bei Bildersuchen relativ weit vorne erscheint, vermutet Timo, dass ein Stern-Mitarbeiter augenscheinlich aus irgendwelchen Gründen nicht in der Lage gewesen ist, selbst ein Ohr anzufertigen und dachte, dass es niemandem auffallen würde, wenn er sich bei einem im Netz zu findenden Bild bedienen und den Körperteil ausschneiden würde. Soviel zum Sinn der Angaben im Impressum:

Jeglicher Inhalt dieser Seite, auch die Seite selbst mit ihren Grafiken, Texten, Designs und Layouts, ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Das Kopieren oder Reproduzieren der Seite respektive von Teilen der Seite ist nicht gestattet, es sei denn, Timo Buske hat dies vorher schriftlich genehmigt

Das Ganze war übrigens in der Ausgabe 15. vom 3. April 2008. Ich hatte allerdings damit gewartet, die Geschichte zu bloggen, weil Timo noch über einen Anwalt seine Interessen vertreten ließ. Mittlerweile habe ich ein Okay bekommen, denn das Ganze ist abgeschlossen – aufgrund der eindeutigen Rechtslage auch ohne Prozeß. Der Verlag hat eine Entschädigung gezahlt. Und es stellt sich nun nur noch die Frage ob und wenn ja wie oft davor und danach noch urheberrechtlich geschütztes Material in dieser oder ähnlicher Weise Verwendung fand und findet.


Links der Screenshot von Timos Webseite timobuske.de und rechts der Ausschnitt aus dem betreffenden Bilderrätsel beim Stern

Schnell noch anmelden zum Wegweiser-Nachwuchsjournalistenpreis 2009

29. Januar 2009 Keine Kommentare

Wer es noch nicht getan hat und gemäß den hier zitierten Teilnahmebedingungen tun könne, dem kann ich nur raten, es noch bis Samstag, 31. Januar 2009, zu tun: Die Anmeldung beim Wegweiser-Nachwuchsjournalistenpreis.

Teilnehmen dürfen alle Nachwuchsjournalisten im Alter zwischen 14 und 24 Jahren, die in Schülerzeitungen, freien Jugendzeitschriften, auf Jugendseiten von Tageszeitungen oder in sonstigen öffentlich zugänglichen Publikationen in Wort oder Bild arbeiten und gestalten. Wichtiger Hinweis zur Talent-Sichtung: Um am Wettbewerb um den LBS Wegweiser-Preis für Nachwuchsjournalisten teilnehmen zu können, dürfen auch unveröffentlichte Beiträge eingereicht werden!

Der Wettbewerb um den LBS Wegweiser-Preis für Nachwuchsjournalisten konzentriert sich auf deutschsprachige Beiträge in elektronischer bzw. in schriftlicher Form. Audiovisuelle Beiträge müssen deshalb zugleich auch in Schriftform, also als Textdatei eingereicht werden (Transkription der Audio-/Video-Formate).

Und nochmal in Stichworten für alle die, die etwas länger brauchen, um die Chancen dieses Wettbewerbs zu begreifen. Es zählt weder von wem die Beiträge sind (außer das der Teilnehmer zwischen 14 und 24 Jahren alt sein sollte), noch ob und wo die Beiträge bereits veröffentlicht worden sind, sondern sie müssen nur möglichst gut sein. Es gibt auch keinen Heckmeck mit vorgelagertem Posteinsendeschluß, weil das Beitrags-Material soweit ich es verstehe bis zur letzten Stunde bequem über die Internetseite hochgeladen werden kann.

Und dafür stehen folgende Gewinne in Aussicht: Die besten 20 Teilnehmer können an einem exklusiven Journalismus-Coaching im April in Berlin teilnehmen. Zusätzlich warten auf die ersten drei Plätze ein Apple Macbook (1. Platz), ein Iphone (2. Platz) und eine Digitalkamera (3. Platz).

Also wenn Du, liebe Leserin, lieber Leser in dem Alter sein und dich journalistisch interessieren solltest, dann würde ich mich an Deiner Stelle, die nächsten zwei Abende vor den Rechner setzen und spätestens am Samstag (31. Januar 2009) zum Einsendeschluß einen Beitrag hochladen – vor allem, wenn ihr bereits fertiggestellte oder sogar veröffentlichte Beiträge vorliegen habt, gibt es überhaupt keine Entschuldigung mehr.

Hinter dem Preis stehen übrigens die UVK Verlagsgesellschaft in Konstanz, die Jugendpresse Deutschland, der Deutsche Fachjournalistenverband DFJV, die KLARA Schule für Journalismus in Berlin sowie als Drittmittelgeber die LBS West Münster. Mehr Informationen stehen auf der Wettbewerbsseite: wegweiser-journalistenpreis.de

Und wer es wirklich nicht mehr schaffen sollte und nächstes Jahr auch noch unter 25 ist, wird sich hierüber freuen:

Der LBS Wegweiser-Preis für Nachwuchsjournalisten wird jährlich zu Beginn eines neuen Schuljahres ausgelobt und im April des Folgejahres im Rahmen einer Festveranstaltung überreicht.

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