Dokumentation zum n-ost-Reportagepreis 2008
Das Korrespondentennetzwerk n-ost hat auf seiner Internetseite die Dokumentation mit den Gewinnern sowie den besten Einsendungen zum n-ost-Reportagepreis 2008 veröffentlicht. Lesenswert!

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Das Korrespondentennetzwerk n-ost hat auf seiner Internetseite die Dokumentation mit den Gewinnern sowie den besten Einsendungen zum n-ost-Reportagepreis 2008 veröffentlicht. Lesenswert!

Die Zeitplanungs-Internetseite Imgriff.com weißt heute auf eine interessante japanische Idee hin, die leider in Deutschland zurzeit noch nicht käuflich als Kalender erhältlich zu sein scheint. Autor Florian Steglich schlägt in den Kommentaren vor, sich bei Interesse fürs Erste mit einer Eigenlösung zu behelfen. Ich habe mal spontan in Scribus eine deutsche und in mehreren Punkten abgewandelte Variante angefertigt. Wer will, kann sich die PDF-Datei gerne hier herunterladen, am heimischen Drucker beliebig oft ausdrucken und dann jeweils ein Papier für jeden zu planenden Tag verwenden.
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Bin gerade zur Buchmesse in Frankfurt und ein Blick auf die unten fotografisch festgehaltene Plakatwerbung für www.einbuergerung.de am Hauptbahnhof hat mich dazu inspiriert, noch einen kleinen Nachklapp zum Thema Verwendung von Steuergeldern zu verfassen.
Damit mich auch niemand falsch versteht, möchte ich betonen, dass ich ein absoluter Befürworter eines Miteinanders verschiedener Kulturen, Sprachen, Religionen bin und die Überzeugung besitze, dass Deutschland nicht zuletzt im Angesicht sinkender Geburtenraten eine vernünftige und faire Einwanderungspolitik benötigt. Ich bin also grundsätzlich pro Einbürgerung, zumal bei Menschen, die die bereits Jahrzehnte in unserem Land leben und sich hier einbringen. Nur – und das ist der eigentliche Kritikpunkt meinerseits – muss mit Steuergeldern großflächig an Bahnhöfen für das dazugehörige Portal www.einbuergerung.de geworben werden? In der offiziellen Pressemitteilung dazu werden die Kosten nicht genannt. Ich will gar nichts generell dagegen sagen, dass die Behörde so eine Kampagne startet, aber wäre es nicht besser gewesen, sich das Geld für Werbeflächen auf Bahnhöfen zu sparen und sich auf Infoplakate und Broschüren in den Einwohnermeldeämtern sowie Ausländerbehörden zu konzentrieren? Dort muss die Zielgruppe der Kampagne doch sowieso regelmäßig hin, um Dokumente zu beantragen und Genehmigungen zu verlängern. Genau dort werden die Betroffenen so intensiv wie nirgendwo sonst mit den Problemen konfrontiert, die auftreten, wenn man hier ohne deutschen Pass lebt und beginnen automatisch, über die Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft nachzudenken. Es ist ja auch möglich, dass die Außenwerbung wenig bis gar nichts kostet, weil sie in Partnerschaft mit mehreren Wohlfahrtsverbänden organisiert wird. Doch selbst wenn: Ein Flugblatt im Wartezimmer dürfte aus meiner Sicht, nicht nur um ein vielfaches günstiger als die großflächige Plakatwerbung an öffentlichen Plätzen sein, sondern auch um ein vielfaches effektiver.
