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Archiv für September, 2007

Bilanz – Die Entwicklung im August 2007

4. September 2007 2 Kommentare

Willkommen zum vierten regulären Monatsrückblick. Heute beschäftigen wir uns mit dem August 2007. Für einen kompletten Überblick über die Entwicklung empfehle ich die Lektüre der Bilanzen für Juli, Juni, Mai und die ersten Wochen im April.

Einführung

Der August war inhaltlich gesehen mit Sicherheit mein schwächster Monat – nur dank des Links vom Bildblog hat dies der Gesamtstatistik keinen Abbruch getan, so dass ich sogar die Rekordzahlen vom Vormonat noch übertreffen konnte.

Die Entwicklung im Überblick

Der August begann so, wie der Juli aufgehört hatte. Bereits am ersten Tag erhielt ich für den Monatsrückblick Juli einen Link bei Robert. Bei dieser Gelegenheit klärte sich auch auf, wie er seinerzeit auf mich aufmerksam geworden ist:

Zitat:
Wie ist mir damals der Blog aufgefallen? Irgendwann hatte ich mal geschrieben, dass ich bloggende Journalisten für Zicken halte (pauschalisiere halt:). Das führte dann später dazu, dass mich flash auf das o.g. genannte Blog aufmerksam machte. Da ich den Titel wunderbar paradox fand, musste ich es wohl oder übel abonnieren. So war das, ja:))

Die Interpretation meines Titels als Paradox ist für mich ein Musterbeispiel dafür, wie Menschen aufgrund ihrer unterschiedlichen Hintergründe Sachverhalte unterschiedlich aufnehmen und interpretieren können. Für mich stellt die Personalunion als Journalist und Optimist jedenfalls keinen Widerspruch dar. ;-) Auf jeden Fall zeigt sich mir immer wieder, dass Name einen gewissen Wiedererkennungswert besitzt und Neugierde wecken kann. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich der vierten Basicthinking-Verlinkung innerhalb weniger Wochen gleich am folgenden Tag einen Link auf dem Blog von zwei Augsburger Studenten verdanke.

Über meinen Umzug auf meinen eigenen (virtuellen) Server vom 8. bis 13. August habe ich schon hier und noch etwas ausführlicher nach Beendigung hier geschrieben. Das Blog war fast die gesamte Zeit über erreichbar, wenn auch in reduzierter Fassung ohne Seitenbalken. Die Auswirkungen auf die Besucherzahlen dürften also eher gering sein. Das Loch in der Statistik am 11. und 12. August erkläre ich mir eher dadurch, dass ich nichts gepostet hatte und die Besucher vom Bildblog anscheinend tatsächlich typische Arbeitssurfer sind, die Samstags und Sonntags nicht zum Surfen im Büro waren.

In der Tat bin ich diesen Monat erstaunlich undiszipliniert gewesen, was es das Schreiben neuer Beiträge angeht. Ganze 14 sind es geworden, wobei aber in meinen Augen gerade der Beitrag mit der Linkliste zu den besten Programmen und Diensten zukünftig noch eine Menge Besucherpotential hat. Zum Vergleich: Im angebrochenen ersten Monat April waren es noch 28 Einträge. Der Mai brachte 80, der Juni 49 und der Juli 51 Veröffentlichungen. Erklären lässt sich die Flaute diesen Monat nur zu einem kleinen Teil mit den technischen Problemen während des Server-Umzugs, sondern eher mit meinem Auslandsaufenthalt (Belgrad, Serbien) seit Mitte des Monats. Die Tatsache, dass ich zum Bloggen auf Internetcafes angewiesen gewesen war, brachte mich dazu, auch mal den einen oder anderen Tat nicht online zu gehen und sozusagen ein bisschen “Urlaub vom Internet” zu machen. Dies kann zu interessanten Erkenntnissen führen, weil es Gelegenheit gibt, ein bisschen Abstand von jenem täglichen digitalen Leben zu gewinnen, das in Deutschland unseren Alltag bestimmt. Und vielleicht wird der eine oder andere Leser dieser Zeilen das Gefühl kennen, nach zwei Tagen Abstinenz gespannt in seinen Mailaccount zu gucken und zu merken, dass man (fast) nichts verpasst hat. Ich jedenfalls habe mir in diesen Wochen eine Menge Gedanken über das Medium Blog im Ganzen und meine bisherigen Aktivitäten im Speziellen gemacht und werde versuchen, die Ergebnisse in den nächsten Monaten hier positiv einfließen zu lassen.

Ein bisschen Leben kam für mich wieder in das Blogthema, als ich überraschend aus Deutschland eine SMS von einer Bekannten erhielt, die ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Sie beglückwünschte mich zu meinem neuen Blog, das sie kurz zuvor “über Spiegel Online und Bildblog” gefunden habe. Abgesehen von der Freude über die nette Nachricht gab mir die Erwähnung von Spiegel Online ein Rätsel auf, dass sich beim nächsten Besuch im Internetcafe löste: Unter dem Titel “Bild”-Kritik im TV: Stars werben für “Bildblog” berichtete Spiegel Online am 22.08.2007 über einen professionell erstellten Werbespot, für den sich unter anderem Christoph-Maria Herbst und Anke Engelke kostenlos zur Verfügung gestellt hatten. Dieser Fernsehspot und die damit verbundene Presseaufmerksamkeit brachten dem Bildblog wohl einiges an zusätzlichem Traffic. Ich bin schon gespannt, ob sich in deren Statistik eine weitere Steigerung der bisher 50.000 Besucher am Tag abzeichnen wird. Auch in meiner Statistik sind die drei Tage nach der Veröffentlichung am 22. August deutlich zu erkennen.

Wofür ich mich gar nicht genügend bedanken kann, ist dass ich nach mehr als vier Wochen noch immer mit meinem Link beim Bildblog auf der Startseite stehe – und dass obwohl bereits acht weitere Links dazu gekommen sind. In der Vergangenheit haben soweit ich mich erinnere immer nur drei oder vier Links gleichzeitig in der Spalte gestanden.

Ein paar Details zum Thema RSS


Von Feedburner stammende Übersicht meiner Abonnentenzahlen

 

 

 

 

 

 

Diesen Monat ist es mir erstmals gelungen, die magische Grenze von hundert RSS-Abonnenten zu knacken, wobei ich bis heute die großen Sprünge bei den Anmeldezahlen nicht nachvollziehen kann. Entweder hier kommt es zu Unregelmäßigkeiten bei den Programmen oder es gibt tatsächlich eine größere Zahl an RSS-Abonnenten, die regelmäßig ihre Feeds durchgehen und bei Nichtposten und Nichtgefallen wieder abbestellen. Anders kann ich mir den Sprung von 86 Abonennten auf 101 und dann wieder auf 80 und 95 innerhalb von wenigen Tagen nicht erklären.


Feedburner-Angaben über die verwandten Dienste meiner RSS-Abonnenten

Ich werde mich noch viel stärker in das Thema RSS einarbeiten müssen, aber ein paar Ergebnisse sind offensichtlich. So lässt Feedburner zum Beispiel bei meinen Lesern eine deutliche Dominanz an Google- und Bloglines-Nutzern erkennen.



Feedburner-Übersicht über direkte Aufrufe von Beiträgen in meinem RSS-Feed

Insgesamt habe ich laut Feedburner via RSS 685 Zugriffe auf 121 Artikel erhalten. Die Liste der erfolgreichsten Artikel ist jedoch relativ unspektakulär, so dass ich sie mir an dieser Stelle spare. Ich werde aber garantiert zukünftig intensiver und regelmäßiger auf das Thema RSS eingehen, da ihm wohl beim Bloggen eine immer größere Relevanz zukommen wird. Zum Beispiel geht mit mehr RSS-Abos nicht nur eine gestiegene Relevanz in der Bewertung durch externe Dienste und damit auch im Bereich Werbung einher, sondern auch eine größere Verantwortung gegenüber “seinen Lesern”, regelmäßig “gute” (im Sinne des jeweiligen Blogs) Inhalte zu bringen.

Fazit

Was könnte ich als Journalist und Optimist anderes tun, als die Entwicklung im August mit Optimismus zu betrachten? Der Link bei Bildblog.de hat sich als weitaus größeres Geschenk erwiesen, als ich es erwartet hatte und hat mich für mehr als vier Wochen auf einen Schnitt von mehr als 300 Besuchern am Tag katapultiert. Nun bleibt abzuwarten, ob mein Blog ohne diesen Link in ein Loch fallen wird, oder ich es schaffe, mit meinen eigenen Inhalten den einen oder anderen Besucher zur Wiederkehr zu bewegen.

Mein Ziel für den September 2007

Nachdem ich den anvisierten Besucherschnitt im Vormonat fast ausschließlich durch den Bildblog-Link erreicht habe, möchte ich nun im September mit meinen normalen Beiträgen mindestens eine Zahl von 100 Besuchern am Tag erreichen. Anstelle der anvisierten zehn zusätzlichen RSS-Abonennten habe ich ja nun gleich 50 dazugewonnen. Hier ist das Ziel, im September diese Zahl noch um 25 zu steigern.

Hier der August 2007 für die Statistikfans

Pagerank: 2
Pagerank-Vorraussage (03.09.): 3
Seitwert 27,40/100 (Ranking 7.980/83.943)
Technorati Authority: 174 mit 849 blog-reactions (Vormonat 149 mit 746 blog-reactions)
Besucher im August: 10.390 (Blogcounter) 10.953 (Google Analyctis)
Seitenaufrufe im August: 16.362 (Blogcounter) 19.343 (Google Analyctis)
Alexa Traffic Rank: 318.245, Germany 28.974 (Vormonat 396.586, Germany 10.057)
Feedburner Readers: 99 (Vormonat 43)

Gewinne Gewinne Gewinne

1. September 2007 2 Kommentare

Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)


_________________________


Blitzende und funkelnde Gewinnspiel-Banner sind aus dem Internet nicht mehr wegzudenken, erfreuen sich aber nicht unbedingt des besten Rufes. Die Gewinnspiel-Plattform absahnen.de will nun mit einem transparenten und seriösen Partnerprogramm (Hier mehr Info) Bloggern und Betreibern sonstiger Internetseiten eine zusätzliche Verdienstmöglichkeit bieten.

Kurz gesagt lassen sich über Code-Schnipsel kostenlose Gewinnspiele in die eigene Seite integrieren. Für jeden so vermittelten Gewinnspiel-Teilnehmer will absahnen.de eine Provision in Höhe von 70 Prozent des Betrages ausschütten, den der Gewinnspiel-Anbieter für jeden neuen gültigen Teilnehmer zahlt. Diese Summe soll sich in der Regel zwischen 0,20 Euro und 1,20 Euro bewegen.

Der Praxis-Test

Soviel zur Theorie. Kommen wir zur Praxis. Meine Anmeldung per Eingabe-Formular wurde nach sage und schreibe 8 Minuten freigeschaltet, was ich für ausgesprochen schnell halte, wenn tatsächlich – wie in den Bedingungen zu lesen ist – jemand persönlich alle Kandidaten prüft.

Wenn die Seite auch optisch gefällt und ansonsten übersichtlich ist, ließe sich der Login-Bereich für das Partnerprogramm vielleicht noch ein bisschen deutlicher direkt auf der Startseite platzieren. Stattdessen muss man unten im Footer-Bereich auf “Partnerprogramm” gehen und dann auf der nächsten Seite dem Link “Zum Partner-Bereich” folgen. Dies ist aber eher ein sekundäres Detail, das die gelungene Admin-Oberfläche des Partnerbereiches schnell vergessen macht. Im Zentrum sind die neuesten Nachrichten zu technischen Veränderungen zu lesen. Rechts befindet sich unter dem Titel “Quick-Success” eine Übersicht der Vermittlungen und Einnahmen. Darunter erläutert eine Anleitung, wie sich in drei Schritten die Gewinnspiele auf die eigene Seite einbauen lassen. Links führt einen klassisches aber intuitives Menü zu allen relevanten Optionen. Während die Punkte “Benutzerdaten”, “Statistiken” und “Abrechnung” eindeutig sind, wird der Unterschied der Inhalte von “Einstellungen”, “Schnittstellen”, Tools”, “Add-Ons” und “Werbemittel” erst beim Reinschauen deutlich. Dies ließe sich sicherlich noch etwas übersichtlicher gestalten.

Ich folge nun der praktischen Drei-Punkte-Anleitung und wählte im ersten Schritt meine Schnittstelle. Die Integration von XML oder CSV-Listen liest sich interessant, ist aber mit Einarbeitung in das Thema verbunden. Ich wähle an dieser Stelle also das sogenannte “PHP-Include”, bei dem ich einen kleinen Code-Schnipsel auf meine Seite bringe. Dies wird sicherlich für einen Großteil der Otto-Normal-User ebenfalls die praktikabelste Lösung sein. Jeder der schon mal den Code eines externen “Counters” oder eines Dienstes wie “Google Adsense” bei sich installiert hat, wird problemlos mit dieser Technik umgehen können.

Ich lege ein “Konfigurationsprofil” an. Zur Wahl stehen 13 Doppelrubriken von “Autos & Motorräder” bis zu “Elektronik & Handy” wobei es mir sehr gefällt, dass dahinter in Klammern die Zahl der aktuell eingestellten Spiele zu sehen ist. Ich wähle nur die technischen Rubriken, weil dies meine Besucher wahrscheinlich am meisten interessiert. Nun lassen sich noch allerlei Details einstellen: Sollen kleine Bilder die angezeigten Gewinne illustrieren? Sollen der Teilnahmeschluss oder der Gesamtwert der jeweiligen Gewinnspiele in der Darstellung enthalten sein? Jede Möglichkeit wird noch extra erläutert, so dass sich dies von den durchschnittlichen Nutzern leicht verstehen lassen müsste. Auch die Konfiguration der weiteren Details ist übersichtlich gelöst. Schriftarten und Größen lassen sich genauso schnell auswählen wie die Farben für den Text und die Links.

Abgeschlossen wird die Seite von den Buttons “Speichern” und “Vorschau”. Ersterer sichert die gemachten Einstellungen in einem eigenen Profil, während der zweite in einem neuen Fenster oder Tab ein anschauliches Beispiel dafür zeigt einen Vorgeschmack auf die spätere Gewinnspiel-Präsentation. Ich vermisse hier ein Hochkant-Layout für die Seitenleiste von Blogs. Die waagerechte Fassung lässt sich nämlich nicht überall optimal einbinden.

Am Ende habe ich mich entschlossen, das Gewinnspiel direkt am Ende dieses Blogeintrages einzubauen und mit einem Extra-Banner in der Seitenspalte darauf hinzuweisen. Ganz einfach ist dies nicht. Ich habe es nur hinbekommen, indem ich in WordPress im Editor auf die “Code-Ansicht” gegangen bin, den PHP-Include-Code unten mit Copy und Paste eingefügt und anschließend gleich den Beitrag veröffentlicht habe. Wenn ich vorher nochmal von der Code-Ansicht auf die Normal-Ansicht des Beitrages wechselte, funktionierte es anschließend nicht mit der Gewinnspiel-Darstellung – Vielleicht weil sich die Code-Zeichen dann in Schriftzeichen gewandelt hatten.

Sonstiges

Vollends lassen sich die Funktionen des Partnerprogrammes erst besprechen, wenn ein paar Vermittlungen erfolgt und praktische Erfahrungen gemacht sind. Gerade Möglichkeiten der Darstellung von Statistiken sehen sehr vielversprechend aus. Übrigens gibt es zusätzlich die Möglichkeit, bei der Vermittlung von weiteren Partnern dauerhaft (“Pay-per-Lifetime”) mit 5 Prozent an deren Provision beteiligt zu werden. Ich glaube nicht, dass bei den meisten teilnehmenden Seiten mehr als ein Taschengeld dabei herausspringen kann. Denn die Mindestsumme für die erste Auszahlung liegt bei 25,- Euro und es sollte gerade bei “normalen” Blogs mit 20 bis 200 Besuchern am Tag relativ lange dauern, um diese Summe zu erreichen. Dieser Punkt gilt aber genauso für Werbeschaltungen über andere Dienstleister – bei Google Adsense liegt die Grenze für die Erstauszahlung mit 50,- US-Dollar ja noch höher. Wenn absahnen.de hier einen weiteren Pluspunkt sammeln wollen würde, hätten sie die Gelegenheit, indem sie die Auszahlungssumme noch weiter herabsetzen, um die Zahl der Partnerprogramm-Teilnehmer, die wirklich etwas von ihrer Teilnahme auf dem eigenen Konto spüren, noch zu erhöhen. Nur nebenbei sei bemerkt, dass ja bei Trigami bereits ab 10 Euro ausgezahlt wird.

Was ich noch positiv anmerken möchte, ist der Umgang von absahnen.de mit den Trigami-Rezensionen. Zum einen wird offen auf das Feedback eingegangen wie hier in den Kommentaren von existenz24.biz zum anderen sind die bisher erschienenen Rezensionen unter deutlichem Hinweis auf die Trigami-Kampagne auf der eigenen Presse-Seite verlinkt worden. Stammleser wissen, dass mir dies besonders auf- und gefiel, da es ein anderer Trigami-Kunde schon geschafft hatte, aus über Trigami gebuchten, durchaus kritisch geschriebenen Rezensionen nur die wenigen einwandfrei positiven Aussagen herauszupicken und ohne Quellenangabe als spontanes Feedback von glücklichen Nutzern im firmeneigenen Blog zu präsentieren.

Fazit

Absahnen.de macht einen soliden Eindruck – sowohl im Hinblick auf die grafische, technische und strukturelle Umsetzung. Dinge zum Verbessern lassen sich ja immer finden wie zum Beispiel ein Login-Button auf der Startseite oder ein geringerer Beitrag zur Erstauszahlung. Das sind aber Details, die ein gutes Angebot nur noch einen Tick besser machen würden. Auch ohne diese Änderungen kann ich jedem Blogger und Seitenbetreiber empfehlen sich mal die Seite anzusehen – und sei es nur um zu überprüfen, ob sie mit meiner Meinung übereinstimmen. ;-)

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